am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

energiefresser

bester stimmung war ich dieser tage, nahezu durchgehend, trotz körperlicher (über)anstrengung und weltpolitischer unsinnstaten. so ist es, wenn sich moment an moment reiht, übergangslos, wenn alles stimmt und klappt. wenn es einfach funktioniert, wie von selbst. vor allem dann ist es so, einzigartig, wenn auch die menschen stimmen. wenn es auch mit ihnen klappt, so sehr und so gut, daß nicht viel geredet werden muß. das ist selten, und dennoch gewöhnt man sich daran. innerhalb weniger tage.
aber scheußlich der moment, wenn es wieder vorbei ist. und er kommt, dieser moment, ohne zweifel. immer.
wie gerade, der anruf, die alte heimat. nicht schlimmes, nur der falsche moment vielleicht. wenig worte, keine großartigen probleme, nur alltagsverhandlungen. organisatorisches. und vieles, das verschwiegen ist und bleiben wird, das auf jeden fall. alles ganz normal also, wie schon gesagt: es gibt keine probleme! nichts, das es auszusprechen gälte, keine höchstnötigen verhandlungen welcher art auch immer. kein bedarf, beiderseits. (vermute ich.)
aber jetzt ist mein gemüt zerfressen, mein energiehaushalt verzerrt, wenn nicht leergelaufen. es muß wohl an den menschen liegen, denke ich. manche sind eben richtig, das ist ein glück, ein geschenk. und andere sind grundfalsch, da hilft nix. (ich werde mich entscheiden, ganz für mich.)

wip – jawollja!

weiter im text und erste ergänzungen eingeflochten. in einer szene die zusammenhänge verdeutlicht, also zwei oder drei klärende abschnitte eingefügt, und insgesamt stilistisch ein bißchen poliert. eine weitere szene einfach nur überblickt, vielleicht einige worte umgestellt, mehr aber nicht. es geht recht schnell, ich bin doch noch wesentlich besser im text, als ich angenommen hatte.
aber noch habe ich kein gefühl. ob das gut genug ist, so? ob das reicht?

gesagt – getan

ich bin ein müdeich, durch und durch. aber der schmerz läßt langsam nach, nach und nach. ich mache das gerne, ich mache das gut. sagte ich das schon? die nächste renovierungseinheit findet dann in exakt zwei wochen statt.

total?

wollt ihr den totalen krieg, tönt es seit einer ganzen weile schon von der kreuzung herüber. mitsamt heilsgebrüll (o-ton, vom band) und führerführergejubel (original 2005? – ich fürchte ja!). das fernsehprogramm gibt das wohl nicht her, das hab ich schnell mal durchgezappt.
was kann es für gründe geben, sich sowas in endlosschleife und straßenlautstärke reinzuziehen? macht das spaß? bringt das irgendeinen kick, neuerdings? (will ich darauf wirklich eine antwort?)

kains töchter (8) – poetologie?

„<< … Es ist wie mit dem Buch, das ich gerade zu schreiben versuche. Ich habe das Thema gestern Zack erklären wollen, und er hat gesagt: Es gibt also ein Problem. Gibt es auch eine Geschichte? >>“
oder aber so:
Das Pathos, liest er, ist die notwendige Folge der Armseligkeit.
Susanne Riedel, Kains Töchter

also auch hier, wieder die frage nach dem pathos. die ich nicht beantworten kann.

alles anders

ganz durcheinander, so hab ich es gemacht, das, was heute noch anstand. ist aber trotzdem gegangen, irgendwie.
erst die tonprobleme, mir war so danach. stück für stück bin ich die hinweise, die hier, in den kommentaren (vielen lieben dank auch!) zu finden sind, durchgegangen. so richtig habe ich nicht verstanden, was ich da gemacht habe. da ist doch immer die rede von einem möglicherweise fehlenden verstärker. und ich meine, den verstärker nunmehr ausgeschaltet zu haben. aber was weiß ich? und seis drum, es geht ja. das ist schließlich das wichtigste. :-)
damit aber noch nicht genug, teil 2 der tauschgeschäfte ist jetzt auch online, wie schon gesagt auf berlin retour. das hat also auch noch geklappt.
fehlt noch… ach was, jetzt gibt es erstmal salat!

wip – ein stündchen

mehr war nicht drin, aber es reicht auch. die zwei anfangsszenen, ca. vier seiten. nur sprachliche feinheiten, keine neuen passagen. weiter gehts mit nr.3, wo es umstrukturierungen geben muß, das steht jetzt schon fest. das sehe ich mir später in ruhe an, damit es morgen satt losgehen kann.
so weit, so gut.
außerdem weitere ideen aus der luft gefischt, ein klein wenig konzipiert und kurz anrecherchiert. weit ab vom romantext, eher die journalistische schiene, aber immerhin. daß ich darauf noch nie gekommen bin?
gleich vielleicht noch etwas für berlin retour schreiben und am abend dann mit dem tontechnikproblem beschäftigen. endlich mal.
so ist gut, oder?

kains töchter (7)

„So liest man Bücher, dachte ich, man sieht nicht auf den Titel, man schlägt sie in der Mitte auf und läßt sich anspringen.“
Susanne Riedel, Kains Töchter

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