am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ich fürchte, ich mache demnächst etwas ganz, ganz dummes. ich wechsle den telefon- und internetanbieter. fast 200 euro würde ich dadurch im jahr sparen und hätte außerdem noch ein schnelleres netz. aber: ich hab jetzt schon angst, ob das klappen kann? ich meine: reibungslos, ohne internetausfall?

himmel!

montagmorgen

na gut, nicht gerade morgen, aber doch montag immerhin. an die arbeit.

die einrichtung des zweiten, ebenso temporären wie doch auch stationären heimarbeitsplatzes ist abgeschlossen, schneller als zunächst befürchtet. sogar fast ohne the fucking manual zu konsultieren. frauen und technik funktioniert eben doch reibungslos.

oder anders gesagt: läuft! (und läuft und läuft und läuft. ab jetzt.)

wechselnde wetter, seit tagen schon. mir paßt das gut, heute ganz besonders. ich mag diesen gewittrigen sommer.

wenn ich nacht erst gegen drei nach hause finde, weil ich auf einer geburtstagsfeier stunden lang sehr angeregt über storyführung, personalgestaltung und oberfläche debatiere, dann komme ich erst bei sonnenaufgang zum schlafen. dann habe ich einen hinterkopfkater am nächsten morgen, obwohl ich keinen alkohol getrunken habe, natürlich nicht, bin ja mit dem leise surrenden motorrad unterwegs. was sonst? kühle sommernachtfahrten bei vollmond sind wunderbar. der kater zieht sich bis in den nachmittag, trotz schmerzmittel, fällt nur langsam tief in die schulter, die dann ebenso schmerzt. und müde bin ich, sehr müde.

vergessen

noch nicht zurück im text, aber langsam dann doch zurück in berlin. wenn auch nur ungern.

überraschend viel zu regeln gehabt in den letzten tagen, arbeit auch. vor allem aber überlegungen und regelungen, das beständige finanzielle desaster ein wenig pflegen. läuft wieder, einigermaßen. mit ein bißchen glück wird es sogar entspannt in ein paar tagen. auch das motorrad läuft, mit frischen bremsen, frischem tüv und geschweißtem auspuff. insgesamt ohne große probleme, in dem alter, tuckert sie wieder. wunderbar. auf der kleinen runde nach dem abholen gedacht: wie kann man nur ohne motorrad leben? ich könnte nicht, niemals. (bis auf weiteres.)

28 ist die kiste jetzt und gesundheitlich ungefähr so gut drauf wie ich. der tank verbeult und rostig, innen leider, der vorderreifen ziemlich runter, verliert auch permanent luft, was ziemlich lästig ist. insgesamt ist vieles ein wenig marode und häßlich, aber noch voll funktionsfähig, wie bei mir eben. von wegen rheuma. die hände zwicken und jucken höchstens ein bißchen, schulter ist tatsächlich längst wieder in ordnung, nach knapp zwei tagen, die angekündigten schmerzen noch vor ausbruch schon wieder vergessen. vergessen ist wichtig. auch den traum habe ich vergessen, weil ich ihn einfach nicht aufgeschrieben habe. ich schreibe überhaupt nur noch auf, was sich aufzuschreiben lohnt. aber das richtig.

so soll das sein. (nicht nur einstweilen.)

schulter wieder so gut wie okay, eigentlich gestern schon, den ganzen tag. heute dann auch schmerzmittelfrei, kein problem. keine ahnung, was das sein soll. sollte.

schultern

gegen sechs aufwachen, aus einem wirklich dämlichen traum, nicht der rede wert. vor allem aber weil die rechte schulter heftig schmerzt. also doch was mit rheuma, schon wieder. also aufstehen, durch die wohnung torkeln, schmerzmittel einwerfen. dann wieder schlafen, es wenigstens versuchen. einschlafen mit schmerzen ist schwer, geht aber dann doch.

gegen neun aufwachen ohne traumhintergrund und mit weit weniger schmerzen. armstrecken geht, armheben sogar, und alles, was ich tun will, geht auch. an manchen stellen beißt es, mehr nicht. ob das durch die betäubung kommt, oder ob sich das reißen bereits wieder auf dem rückzug befindet. keine ahnung. achselzucken mit der anderen schulter. so ist das dann wohl jetzt mit mir. so soll ich leben.

so kann ich leben.

auf geht’s! (so in vier stunden zirka.)

auf den toten tag folgt ein wilder, mit wilder musik. und irgendwo in dieser wildheit wohnt eine stille kraft und schönheit.

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