so. die geburtstagswoche hat begonnen, und ich fange langsam an, mich in ein nervliches wrack zu verwandeln. dabei ist das doch alles gar nicht so schlimm. hoffentlich. nur so viel.
alle tage
scharfe sache

neulich hat der postbote mal nicht nur all die schönen pakete für die nachbarn bei mir abgelegt, sondern ausnahmsweise auch etwas für mich geliefert. eigentlich wollte ich ja nur das obere, das kleine, aber einzeln war das schicke werkzeug nicht zu haben. jedenfalls nicht zum lockenden supersonderpreis. anschließend saß ich dann hier und befand insbesondere das untere gerät für höchst beängstigend. eine mordswaffe, eindeutig.
gestern habe ich ganz vorsichtig angefangen, damit zu üben. also mit dem kleinsten natürlich, dem oberen. rasiermesserscharf ist es, das habe ich zunächst einmal an papier getestet. ging. ganz einfach. anschließend dann an meiner haut, die es ohne großen aufwand und völlig schmerzlos in seine hauchfeinen schichten zu zerlegen vermag. spannend.
erschöpfung
irgendwann am abend lege ich mein gesicht auf die bretter, ein paar sekunden nur. sofort bewegen sich welten. bis der kaffee kommt und mich wieder weckt. das dunkel unter dem tisch hebt und senkt sich in mir, der boden verliert an gewicht. oder ist es nur das boot, das auf dem wasser liegt und das fest ans ufer gebunden leise schwankt und dümpelt. und mich wiegt.
egal. die intensität der begegnung ist es wert.
re:publica now
erste kleine vorfreue auf den affenfelsen, soeben bei mir eingetroffen.


