immer noch. glücklich und genervt von word.
alle tage
verdrehte coolness

vorgestern versehentlich das neue autorInnenfoto von mir, für mich geschossen. oder? mit dem smartphone vor dem spiegel, also andersrum, d. h. seitenverkehrt. verrückt auch, daß selbst in dieser unschärfe und undurchsichtigkeit das geschulte auge noch zu erkennen vermag, wie höllisch kurzsichtig ich bin. und ach: das mit der verdrehtheit läßt sich übrigens ganz leicht richten.

609060 oder so
manchmal wird plötzlich alles leicht. die arbeit in einer knappen stunde ordentlich auf morgen organisiert. dann gleich raus. die kaputte tankanzeige und der hakende gaszug ließen sich spontan gegen einen kleinen kaffeekassenbeitrag richten. jetzt ist alles wieder fein, immer noch bin ich sehr glücklich über die eckigen spiegel. sonne satt, ein bißchen kühl vielleicht. tanken war ich auch. und kiesern. danach noch ein bißchen was anderes arbeiten, schreiben aber nicht. so war der tag.

und so sah meine oberbekleidung aus. ja, ich wollte auch mal #609060 machen. mit helm und mit kopf natürlich.
schmerzhafter tag heute. rücken, schulter und dieses pochen im hinterkopf. noch vor dem aufwachen, bis hinauf unters schädeldach. so etwas zerfetzt den ganzen tag, und es war ein so schöner tag. ordung oder produktivität, auch spät am nachmittag, als es dann wieder einigermaßen ging: fehlanzeige. selbst ein blick auf die liste half nicht.
trotzdem: das ebook ist durch, korrekturgelesen. jetzt führt kein weg mehr dran vorbei, an der technik. (und dann stehen da ja noch andere überlegungen an, die preisgestaltung etwa und ein titelbild. ach du scheiße!)
gestern nacht meine stimme kaputt gemacht, zerbrochen oder so. irgendwann zwischen dem ersten und einzigen caipi und der anstehenden beichte, was ich vor zirka sieben jahren dummes in eine email geschrieben habe. und dann auch noch abgeschickt. egal. die, die ich bin. manchmal ist es doch gut, daß ich da bin. und bleibe.


