am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

was packe ich denn jetzt für die re:publica ein? ticket, mobiltelefon und akkupack. logisch. aber dann? moleskine oder netbook? stift und papier stellen immerhin auch ohne netzzugang zufrieden. und überhaupt. am besten nehm ich einfach die kamera mit. oder?

eigentlich hätte ich ja heute küche und bad putzen sollen, für meinen  gast in der nächsten woche. statt dessen habe ich den balkon gemacht, pflanzen und putzen und ein bißchen bauen. für mich am wochenende.

war auch schön.

hurten

schaue mir wegen dieses kleinen alten wortes, das mir eben im HSB durchgeflutscht ist und das einen ebenso kleinen kommentar ausgelöst hat, die heimatstadt meiner oma an. thorn (toruń) bei lodsch (lódź) gehört heute zu polen. genau genommen seit fast 100 jahren, was ziemlich genau auch die zeit ist, in der meine oma den ort verlassen hat, verlassen mußte. einen hof sollen sie dort gehabt haben, die malzahns ohne h. im ruhrgebiet war das dann anders, da gab es nur einen kleinen garten hinter der zechenhaushälfte. aber immerhin. mit bohnenstangen, kartoffeln und rhabarber.

die thorner altstadt gehört heute zu weltkulturerbe der unesco. und sieht tatsächlich ein wenig wie dresden aus oder wie prag sogar. diese städte eben an den breiten flüssen. und ist dabei aber auch hanseatiasch, kein wunder irgendwie, als frühere hansestadt.

vielleicht sollte ich da mal hinfahren, ist ja nicht weit von hier.

nachtrag: okay, dieses bei lodsch ist eine info meiner oma. auf der karte sieht es nicht so nah aus. an der weichsel (wisła) wäre wohl angebrachter. außerdem sind es über 450 kilometer.

so viel los ist hier gerade nicht. zeit zum schreiben gäbe es. auch hier. ich bin nur müde. und träge. der frühling vermutlich.

manchmal wäre ich gern draußen, irgendwo an der luft, wo ab und zu einmal möven schreien. ein offenes fenster, das würde durchaus reichen. ich bin nicht anspruchsvoll. das meer dürfte gern ein paar schritte entfernt sein. aber möven und wind können so manches im leben zurechtrücken. ganz an den rand, wo das tote land endet.

sepia

mir ist heut so altbacken, ob das an karfreitag liegt?

ach. jetzt weiß ich, warum die suche nach einen berliner kino, in dem we need to talk about kevin läuft, heute so vergeblich war. der läuft noch immer nicht, so ein mist. aber gut, bis dahin schaffe ich dann das buch sicher noch. (originalfassung, ich bin offensichtlich ein wenig aus der übung.)

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