am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

frisurtechnik

morgen muß ich zum friseur, dringend, das kommentargeplänkel hat es mir bewußt gemacht. und wieder weiß ich nicht, was ich ihm sagen soll, was er mal machem könnte. außer: eine frisur bitte, ein bißchen ab vielleicht. na, was denn auch sonst? also alles so wie beim letzten mal, und das ist daneben gegangen. für frisuren bin ich einfach nicht geschaffen. warum kann es denn kein leben ohne frisur geben?

hilfe!

oh, eine ganze woche fast. das ist aber selten, daß hier so wenig passiert. dabei hatte ich anfang der woche tatsächlich zufällig zwei tage frei. was hab ich da eigentlich gemacht?

manchmal öffnen sich ja diese berühmtberüchtigten türen im leben, und das ist im grunde nur gutzuheißen. obwohl gerade dann immer wieder auch menschen auftauchen, die sich eben dort hineinzuschlingeln versuchen, als wären diese türen in erster linie für sie gemacht. ich weiß nicht, wieso das so ist. offene türen sind wohl grundlegend einladend. ich habe aber nicht allzuviel platz und vor allem kaum kraft für im grunde fremde menschen in meinem leben. dieses chaos will wohldosiert sein, seit jeher. also bitte.

(alle, die sich hier nun unvermutet angesprochen fühlen mögen, sind ganz sicher nicht gemeint. das geht an keinen menschen, der hier liest. sonst stünde es ja hier nicht.)

screenshots

soll man ja nicht machen, die beine auf den tisch legen. auch nach getaner arbeit nicht. das ist unhöflich und bringt das karma durcheinander. hab ich mal gehört. ist mir aber egal, beides.

varianten an migräne

zweimal in dieser woche eine migräneaura erlebt, einmal rechts am dienstag und dann links. migräneaura, das klingt ein bißchen nach supernova, ich weiß. und sieht auch so aus, irgendwie. nur anders natürlich, transparenter und unfassbar. ein wachsendes kritallines gebilde, raumlos, flimmernd und bunt. im grunde also eine ganz lustige sache, zumal bei mir da noch nie eine richtig ausgewachsene migräne nachkam. das ist bei anderen anders, da habe ich echt glück. kann mir einfach nur dieses irreale schauspiel ansehen, das nach zwanzig oder dreißig minuten wie von selbst wieder ins nichts verschwindet.

andererseits hatte ich sowas bisher vielleicht drei- oder viermal. im leben. und nicht zweimal  innerhalb einer woche. mein kopf macht komische sachen mit mir. mal sehen.

nachtrag: im wiki lese ich gerade, daß auren ohne anschließende schmerzphase zum einem typisch männlich sind und zum anderen eine langjährig bestehende migräne in einen solchen zustand übergehen kann.  so ähnlich jedenfalls. egal, nehm ich auf jeden fall liebend gerne, in dieser art, in dieser lustigen bunten form.

was soll ich sagen. viel zu tun. viel schweigen auch, viel denken. das leben geht weiter. und das bloggen auch, sowieso.

guter dinge

ach, dieses wunderbare wetter. oder was weiß ich, keine ahnung. warum heute einfach alles richtig ist. da kommen gute dinge, ich bin beinah sicher.

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