oje, ich bin gruselig herbstmüde, jetzt schon. dabei ist dieser herbst doch ein so schöner herbst. überhaupt ist berlin ja vielmehr eine herbst- als eine frühlingsschönheit. fragt sich nur, was ich eigentlich hier will, wo ich doch eine von herzen frühlingsliebende bin.
alle tage
wir leben nicht mehr lang
huch. schon wieder einen weltuntergang verpaßt. na egal, muß ich halt noch ein paar tage warten. oder bis zum nächsten geburtstag. vielleicht. bin ich ja gewöhnt.
schicke, moderne fassung des 50er-jahre-hits. ohne zu viel marsch, mit hübsch aufgefrischtem text, nur in den bildern. da ist alles grau wie immer.
ada lovelace day: conceiving ada
heute ist ada lovelace day, ein tag, der den wissenschaftlerinnen, ingenieurinnen und programmiererinnen dieser welt gewidmet ist. was kann ich da tun? ich bin und bleibe eine blöde sprachhandwerkerin, die immer nur ausflüge in diese bereiche unternimmt. also ab und zu mal das motorrad flickt, notdürftig, weilo es eben sein muß, und ein bißchen mit dem hauseigenen css herumspielt. mit der betonung auf spielt.
na logisch, ich verweise auf ein exquisites narratives element, auf den film conceiving ada aus dem jahr 1997. wobei sich mir gleich die möglichkeit eröffnet, ganz nebenbei auch noch auf die zauberhafte tilda swinton aufmerksam zu machen, die die countess verkörpert. außerdem hat dieser film kurz nach seinem erscheinen bereits stark differenzfeministisch riechenden ärger provoziert. na, wenn das keine empfehlung ist?!
watch it, if you can.
noch nicht einmal die heizung angehabt in diesem herbst, der bis jetzt eigentlich ein schwindender sommer ist. dafür steht die balkontür den ganzen tag weit offen. zumindest solange nicht die bagger draußen über die maßen baggern. heute war der dritte tag, an dem ich von hämmerndem lärm und dem leichten vibrieren meines bettes geweckt wurde. morgen wird dafür dann das wasser abgestellt. es ist eine tolle zeit.

