kurz vor zwölf. ich glaub, ich mach mal feierabend. (sorry, ich komm derzeit einfach zu nix. wobei da irgendetwas nicht stimmen kann, denn so viel zu tun hab ich eigentlich auch wieder nicht. ach, ich weiß. mir fehlt die eine woche migräne.)
alle tage
die große migräne einfach mal auslassen, das scheint nicht vorgesehen zu sein. heute permanent steigende medikation, bis hin zum größten klopper. schließlich ist da dieser wichtige termin, unverschiebbar. so ist das leben
hat aber gewirkt. keine schmerzen, keine übelkeit mehr. dafür dieser medirausch, leichter schwindel bei jeder bewegung. hoffentlich sieht das von außen nicht besoffen aus. ich bin alles andere als das.
kleine migräne ist, wenn das raubtier nur den nacken leckt. wenn es die finger in den rücken bohrt und nach muskeln und nerven greift. wenn es mir den heißen atem ins auge bläst, milde lächelnd. beinah gütig.
dann funktioniert alles, auch arbeiten und essen. sogar lachen und gute laune haben. zufrieden sein, wenn auch irritiert und ängstlich. nur menschen gehen nicht, ihre ansprüche und erwartungen. da hilft auch kein wort.
life goes in circles

gerade habe ich den jahreskalender in der küche ausgetauscht. (ein bißchen spießig so ein kalender, ich weiß. das ist auch – fast – nur in meiner küche erlaubt. and who cares anyway?) dabei auf das dezemberbild 2010 und das deckblatt 2011 gestoßen. zwangsläufig.
circles are spirals moving forward in time.




