pünktlich zum bachmannpreis wird bei mir im haus das tv-kabelnetz überarbeitet oder ausgetauscht. oder was weiß ich was. alles neu, alles schick. das ist ja schön und gut, aber warum jetzt, ausgerechnet, an diesen beiden tagen? es hilft nichts, damit muß ich nun leben. immer wieder gibt es ausfälle beim wichtigsten tv-event des jahres. (okay, das war jetzt ironie.) zum glück es gibt ja noch andere netze.
alle tage
jede menge zeug gemacht heute. sachen geräumt und hin- und hergetragen, wäsche zusammengelegt und mehr gewaschen. auch schuhe geputzt zum beispiel. eine menge schuhe, war wohl mal nötig. zwei paar werden wohl auf ebay landen, die brauch ich nicht mehr. und das eine, die ledernen wanderstiefel für den winter und fürs motorrad, die eigentlich schon ziemlich hinüber sind. nein, die kann ich einfach nicht hergeben, da muß ich vorher noch mit einem schuster, besser einem schuhmacher sprechen. ob da nicht noch was zu machen ist, das wäre wirklich zu schade. auch nach über zehn jahren. in dem zusammenhang zum ersten mal auf qype zurückgegriffen und, oh wunder, sogar fündig geworden.
zwischendrin von den unruhen im iran gehört. übel.
krampf
die letzten zwei tage mit dem migränetier gekämpft. das heißt, eigentlich hab ich das biest einfach machen lassen und nur ein bißchen gelitten. mehr nicht. kampf hilft bei diesem krampf sowieso nicht. was solls also, am ende habe ich ja doch noch immer gewonnen, so oder so. seit über 30 jahren.
dumm nur, daß sich hier nun ein kleiner arbeitsberg aufgetürmt hat.
gute zeit
einiges geschafft heute, oder besser gesagt erledigt. alltagskram, aber immerhin. macht ja manchmal am meisten zufrieden. zeug wegschaffen oder bügeln zum beispiel. hab ich heute auch gemacht, fast zwei stunden lang. jetzt gibt es noch zwischen zwanzig und dreißig seiten zu lesen.
ich denke, es wäre eine gute idee, bald mal mit der badrenovierung anzufangen. solche arbeiten sind wie denken mit den händen. und sie machen zufrieden.
es ist sicher eine gute zeit
tagebuchbloggen
wie der tag war? ich weiß nicht recht. mit kopfschmerzen fing er an, mit paracetamol. dann kam die arbeit. nicht viel heute, zum glück. einkaufen: milch, brot und salat. auf dem weg dahin eine verhaftung gesehen, drei streifenwagen und ein wütender, brüllender delinquent. ich bin weitergegangen, durch die schauende menge hindurch. kinder, erwachsene und hunde. neukölln halt. schließlich kam auch noch ein krankenwagen. eis essen und baden. half aber alles nichts. der tag war verloren, irgendwie, von anfang an. und kein wort geschrieben, kein freies.
frei
den ganzen tag so müde. ob das an der sonne? der fehlenden sonne natürlich. doch der regen, das war gut. immer war er um mich herum, aber nie genau da, wo ich war. weder auf dem motorrad, noch auf dem rad am abend, auf dem weg zum hsb-treffen. wo kein mann, kein einziger, nur frauen anwesend waren. feiglinge. trauen sich wohl nicht nach neukölln.
müde bin ich immer noch, so müde. ob sich das jemals wieder ändert?
