am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wintermüde

die hälfte des monats ist vorbei, und damit der fremdarbeitsintensive teil. ab jetzt wird es entspannter, wenn auch nicht leichter, vermutlich. der schwung zurück in die freie schreibarbeit steht an, und das wird auch höchste zeit. i’ll do my very best, zweifle aber an mir. vorsichtshalber.

so schön es auch heute war, ich bin wintermüde. ich lese nicht, gehe nicht zum training, denke auch nichts. wenn ich nicht unbedingt muß. das reicht zwar, notdürftig, so für den hausgebrauch. aber zufrieden macht es auf dauer nicht, fürchte ich. ganz im gegenteil.

time out

wenig geschrieben an diesem wochenende, genaugenommen kein wort. zumindest nicht am roman. dafür viel gelesen, über wien vor allem. außerdem ein wiener schnitzel gegessen, beim louis am richardplatz. ob das weiterhilft? zumindest war es nicht schlecht. später dann noch gebügelt. ;-)

den ganzen tag so zwischen müdigkeit und beinahmigräne, schwanken und schreiben. so richtig macht das keinen spaß. interessiert aber nicht. weiter im text.

gestern einen wischmopp gekauft und heute schon benutzt. das ist beinah tragisch. zumal ich ihn irgendwie mag, den mopp.

hab mir heute lederschuhe gekauft. wollte einfach mal was anderes als immer nur turnschuhe tragen, sambas und chucks. oder diese wandertreter. außerdem bleibe ich zuversichtlich. es handelt sich um helle frühlingsschuhe mit ganz dünnen sohlen.

hitzewelle

ich probier mal was ganz neues, dachte ich gestern, nachdem ich mehr und mehr verschnupft leise vor mich hinröchelte. schon das zweite mal in diesem winter. so geht es ja nun wirklich nicht. also, dachte ich, dreh ich doch einfach mal die heizung auf. in allen zimmern, nicht nur im wohnbüro oder in dem, in dem ich mich gerade aufhalte, gleichzeitig. ich mache einfach mal die ganzen wohnung warm, wenn ich sowieso die ganze zeit zuhause bin.

und so ist es nun, auch heute noch. seltsam. nirgendwo mehr 17°. (doch, im schlafzimmer. gleich, wenn ich zum schlafen das fenster öffne. aber jetzt noch nicht.)

sein blaues band

gestern war frühling. als ich auf den balkon trat, wußte ich es. heute ist der tag.

so ist es in jedem jahr, früher oder später. plötzlich ist frühling, definitiv. noch kaum zu merken, nur in der luft, irgendwie. wenn man genau hinsieht. und egal wieviel schnee noch fallen mag, wie tiefe minusgrade noch gemessen werden. es ist frühling, ab sofort. jawohl!

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