am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wienrecherche (9)

Eine echte Melange wird nicht in der Schale, sondern im Glas serviert.“

also schluß mit latte, endlich.

Klaus Thiele-Dohrmann, Europäische Kaffeehauskultur

gestern nacht gegen drei plötzlich in eine art wahn verfallen. nichts neues, einfach nur die sortierwut bekommen. hellwach im hirn, so ist das dann. kribbeln in den fingerspitzen. spontan habe ich dann ein bücherregal umgeräumt und gleich auch umgebaut. das mußte einfach sein.

jetzt mag ich eigentlich sofort weitermachen, das muß man doch nutzen. die videomassen aussortieren und platz für bücher schaffen vielleicht. oder DVDs. muß aber erst noch ein bißchen arbeiten.

illusion

langsam wird das hirn wieder frei. soviel, das weggearbeitet werden wollte, zuvor. jetzt lange ich langsam die substanz an. das, was wirklich zählt. die stimmung hinter dem stoff, der zauber. die augenblicke, in einer grundsätzlich schrecklichen welt, die dennoch festgehalten werden wollen. nur deshalb lohnen sich doch die worte.

leichte migränearbeit, den ganzen tag heute. also eigentlich so gut wie nichts. jetzt blinzle ich blind in die nacht, ganz vorsichtig. so ist es gut.

grammatik

das einfachste ist das ich. nicht das ego, dieses gebilde aus licht und luft, aufgeblasen. ein nichts. das schlichte ich dagegen, die einfache erste person. das ist es, was zählt. ich ist die instanz, auf die es ankommt. letztendlich.

gestern ein wahnsinnswind, heute sonne satt. dieser frühling verspricht so einiges.

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