am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

vision

messer_neu.jpg

es ist ja superschick, das neue messer. aber beim arbeiten überkommt mich jetzt schon die erinnerung an den ersten schnitt in den finger. dabei ist der noch gar nicht gewesen.

neue migränetaktik: ignorieren.

heute ist irgendwie kein tag, für gar nichts. vollmond war aber doch schon am montag.

ich spiele nie

wegen plötzlicher eisglätte gestern nacht dann doch bei der geliebten in friedrichshain geblieben. nur filme gucken, wurstsalat und eis essen, baden und andere schöne sachen spielen. bis tief in die nacht. (dafür sitze ich jetzt hier, hänge mit der arbeit immer noch eine halben tag zurück.)

legoprinzip

legoprinzip.jpg

unten noppen oben löcher, paßt. und der neue tisch wackelt kein bißchen nicht mehr.
(von genauester messtechnik kann natürlich keine rede sein, aber wozu gibt es holzfeilen und feinsägen? ;-)

skizze

legoprinzip_skizze.jpg

zur stabilisierung der neuen tischplatte (im bild zuunterst) mithilfe des legoprinzips. verlangt genaueste messtechnik. abwarten!

leg doch bücher drunter, sagt die geliebte gestern, weil der neue tisch doch ein bißchen viel wackelt. keine gute idee, finde ich. ich bin keine große freundin von übergangslösungen, die sich am ende schnell irgendwie festwachsen können. auch bei mir. weiß ich doch, kenn ich doch. ganz genau.
heute, beim genaueren ausrichten, muß ich die platte anheben, um einen der flexiblen füße abzuschrauben. ich nehme also ein buch, ein besonders dickes, aus dem regal im flur. und dann noch eins, weil das erste doch nicht reicht. das zweite buch nehme ich aus dem stapel, der immer neben dem sofa wartet. eines über berlin, mit festem einband. das eignet sich gut als stütze. weit besser als das erste, das viel zu weich ist. ein taschenbuch. dennoch klappt alles prima, ich stoße mir nur einmal den kopf, ganz leicht. doch der tisch steht jetzt absolut waagerecht, was ja in berliner holzdielenaltbauwohnungen nicht so ganz einfach ist. (mit dem kühlschrank hat es bis heute nicht geklappt. der steht schief und wackelt auch.)
als ich das erste buch zurückbringen will, öffne ich gedankenverloren die tür zur kammer und will es ins werkzeugregal legen. statt ins bücherregal gleich hinter mir. kein übler gedanke eigentlich, hat es doch einen guten anfang gemacht. das buch. ist doch nicht zu verachten.
aber die bibel? neben dem werkzeugkasten? ausgerechnet?

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