am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

spuren

das ist ja toll, das will ich haben. (ich meine, würde ich haben wollen, wenn ich was zu fliesen hätte, was ich ja nicht habe.)

schrauben, sägen, bauen. das gibt wieder einen satten muskelkater. so selten, wie ich das in letzter zeit mache. aber schön isses, dieses tun.

blaue stunde

draußen, der himmel, die sonne. und der wind, der die blätter von den bäumen fetzt. gegenüber auf dem balkon, die katze, die immer im außen angebrachten blumenkasten hockt. guckt hemmungslos in die tiefe. oder spielt mit den welken blumenresten. was für ein leben.

keine zeit. muß zum friseur. dringend.

lost

im anschluß an den mirgänefreitag gestern eine deutliche steigerung. also die erste 48-stunden-belagerung seit einigen, diesbezüglich recht erträglichen monaten. ein verlorener tag, im abgedunkelten raum, im bett. dabei das hirn wie ausgekocht, das rechte auge ausgebrannt, das ohr aufgebohrt. stundenlang. na gut, ich weiß ja, daß das vorbeigeht. ich weiß es auch über die stunden und durch die nächte. alles kein problem.
heute ist dann auch alles wieder okay. das migränetier hockt geduckt unter der schädeldecke und kratzt und klopft ein wenig herum. wenn ich mich bücke, um die schuhe zuzubinden, dann pocht es im herzschlagrhythmus ans schädeldach. wohl, um mir zu beweisen, daß es am leben ist und bleibt. auch das ist okay, kein problem. auch das geht vorbei.
der migränegott hält mich derweil am ausgestreckten arm im nacken. und das geht nicht vorbei, das weiß ich. das ist immer da. der druck, der griff. damit heißt es zu leben. immerhin gut, daß es mich nicht von vorn packt. und würgt.

sollte mich echt nicht öffentlich über mein migränehirn lustig machen. nicht mal so, in einem nebensatz. ist ab sofort verboten. wird nämlich wach und rege, das ding, davon. den ganzen tag heute.

windvögel

ostsee2.jpg

das meer. das wetter war gut, ausgezeichnet sozusagen. perfektes timing, wenn ich mir die wassermassen von heute ansehe. von oben versteht sich.

die geliebte beherrscht es übrigens, das spiel mit dem lenkdrachen, wie man sieht. wohingegen ich das arme tier kurzentschlossen kopfüber ins meer gestürzt habe.

[vor einiger zeit gab es ja schon einmal einen versuch mit einem dieser eigenartigen vögeln. auch nicht viel besser, von meiner seite aus betrachtet.]

so richtig verstehe ich nicht, warum limettentee rot ist.

nachtrag: alles klar. die zutatenliste beginnt mit äpfel und hagebutten, dann folgt irgendwann limettenaroma und lemongras. außerdem hibiskus und orangenschalen. ich fühl mich irgendwie betrogen, muß ich sagen.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner