am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

sonne! so ists recht.

auf der rückfahrt dann aber die ganze zeit auf den regenbogen zugefahren. schön.

während ich mich fast schon in die motorradkluft gequält habe, geht draußen irgendwie das licht aus. und das wasser an. übel.

kirschsaft, vergessen. summer is over. (but we’re not yet saved.)

neulich morgens festgestellt, daß mir jemand über nacht das lenkradschloß der kawasaki geknackt haben muß. sonst weiter nichts, einfach nur zerbrochen das ding. soll ja ganz einfach sein. aber keinen meter gefahren, oder auch nur geschoben. nix.
seitdem denke ich darüber nach, ob es nicht vielleicht gefährlich ist, mit dem demolierten innenleben des einen gabelholms einfach so weiterzufahren. keine ahnung, wie es drinnen aussieht. ob sich da nicht was verklemmen kann. und dann? außerdem denke ich darüber nach, ob nicht ein bremscheibenschloß wesentlich effektiver ist.
weiter denke ich aber offensichtlich nicht. als ich heute mittag mit dem rad loswill und mit dem ersten schlenker nur zufällig kurz rüber zum motorrad sehe, hängt hinten am koffer weithin sichtbar mein schlüssel. den ganzen abend und die ganze nacht lang. der koffer ist offen, aber drinnen fehlt nichts. das bißchen werkzeug, die schmierfette und die allgemeine betriebserlaubnis für die neue bremsleitung. alles da. wie die maschine selbst. unversehrt und anwesend.
ich gebe zu, daß mir das schon des öferen passiert ist, damals in wtal. aber da schien es mir vergleichsweise harmlos, dort habe ich in einer art schlafstraße gewohnt. da war nach acht so gut wie niemand mehr unterwegs, den man nicht vom sehen kannte. aber hier? im üblen norden neuköllns. plötzlich habe ich so meine zweifel an der sprichwörtlichen härte des kiezes. wenn nicht einmal gelegenheitdiebstähle noch wahrgenommen werden. wo kommen wir da hin?
andererseits könnte es natürlich auch an meiner über zwanzig jahre alten, verdreckten und verbeulten maschine gelegen haben. wer klaut schon sowas?

gestern oder vorgestern, irgendwann am nachmittag, kurz vor einem termin. mit der geliebten für eine weile auf dem sofa sitzen, die hände verschränken, die köpfe aneinanderlegen. und einschlafen, tatsächlich. im sitzen sogar. für eine halbe stunde nur, mehr nicht. so gerade eben am rand der träume entlang. daß es das geben kann. eine art wunder, fast.

gute nachrichten

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das Café du Congo in wuppertal, das sich bei meinem letzten besuch 2006 ganz und gar unpassenderweise als goldene 118 darstellte – hier im bild leider nur undeutlich zu sehen, der kleine originalschriftzug im fenster ganz rechts – soll, wie aus insiderkreisen verlautbar wurde, mittlerweile wieder in seinen ursprünglichen zustand zurückgekehrt sein. (herrn kid, der von dem ganz anderen café, wirds dennoch freuen, denke ich. – klicken und runterscollen.)

groggywetter, groggylaune. hormone, oder was? pflichttermine gibt es aber heute zum glück nur wenige. der rest wird ganz sanft und leise vorangeschoben. das ist ja das schöne an so einem wohnbüro.

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