am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

an manchen tagen wache ich widerwillig auf und gehe die gesamte strecke, über vierzig jahre, bis ich endlich im gegenwärtigen tag anlange. da verharre ich dann, wie erstarrt, während diese zeit an mir zerrt. wie ein überdehntes gummiband in meinen rücken. alt, und dennoch zu dick, um vielleicht doch noch zu reißen. irgendwann vielleicht.
man könnte sagen, ich neige zur seltenen morgendepression. aber auch das ist ja schon immer.

ikeaweisheiten

bloß nicht vom hocker hauen lassen!
(oder vielleicht: nicht locker vom hocker aus dem fenster hüpfen?)

ipods, oder wie diese dinger alle heißen, können shuffeln. oder wie das heißt. lese ich zumindest gerade. (irgendsoein stöckchen, verlinken geht an der stelle nicht, also laß ichs.) stimmt aber, ist mir nur noch nie aufgefallen. schon die random-funktion von cd-playern habe ich nie genutzt. dafür erinnere ich mich an cassettenvorspulen und „das dritte lied auf der zweiten seite“. und an die geräusche natürlich, die die nadel dabei macht.

na also: die schnäufchen von gestern sind heute nur noch winzige dreckhäufchen. (dräufchen?) und die sonne scheint. winter ade!

grad mal kurz rausgesehen und immer noch reste von schnee erkannt. besonders auf den autos und da, wo der räumdienst früh am morgen kleine schneehäufchen gemacht hat. (schnäufchen?) ich glaub, das ist jetzt der winter. doch noch. gewesen.

süßholz

nachts kleinen schwarzen katzenkindern reihenweise zuerst die köpfe abbeißen und sie dann doch ganz und gierig verschlingen. das habe ich schon immer geliebt. anschließend das zähneputzen nicht vergessen, ich bin ja keine barbarin.

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