am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

arbeiten, den ganzen tag. ich muss mich ranhalten, bin immer noch nicht einmal halb durch den salat. großauftrag, meine ich. da hast du! halb durch ist nicht gut, ich sollte besser sein. aber es hilft ja nicht, ich muss. ich muss mehr. und schneller auch.

dabei ist mir mein erschöpfungspunkt deutlich näher gerückt in letzter zeit. ich spüre es immer häufiger, wenn mich mein hirn verläasst. wenn es einfach nicht mehr weiter will. zweimal in dieser woche, einmal im brotberuf und dann heute. mehrfach. geschafft habe ich es dennoch, trotz geschafftheit. ich könnte zufrieden sein, zweifle aber an der qualität. nicht zu unrecht vermutlich, erschöpftheit eröffnet diesbezüglich möglichkeiten. immer. und für kontrolle war kein kopf, auch wenn ich es versucht habe.

gleich nach feierabend mich auch noch mit dem kindle auseinandergesetzt, ich weiß gar nicht warum eigentlich. ein höllisches mistding, das mir nach dem update ausgerechnet das eine buch nicht öffnen wollte, das ich aber nunmal unbedingt öffnen wollte. verdammt, kindle ist überflüssig, kindle ist sowieso amazon. ich will das gar nicht, warum besitze ich so etwas? noch schlimmer, warum besitze ich zwei kindle?

kann jemand ein kindle fire 3. generation brauchen? ich hätte da eines übrig, hatte ich ewig nicht mehr in der hand. also?

kurz vor tagesabschluss, so gegen zehn, dann noch mal auf hochtouren, weil irgendwo im haus ein feuermelder dauerjaulte. gleich vor der wohnungstür dann gleich ein deutlicher hauch von verbranntem essen, der klassiker. die quelle war schnell gefunden, die nachbarin sehr verpennt und leicht desorientiert. und das bei dem lärm! ich musste ihr dann noch erklären, wie man das ding wieder abstellt. aber sonst alles gut. gut auch, dass es jetzt diese feuermelderpflicht gibt. und dass die hausverwaltung sie punktgenau eingebat hat. jetzt stinkt zwar der gesamte hausflur, sogar in meiner wohnung riecht es leicht angebrannt. aber immerhin, noch eine kleine gute tat zu nacht.

morgen dann weiter.

#insight

alle häßlichkeiten der welt werden offengelegt, von den mächtigen fleischereien bis hin zum mächtigsten mann der welt. der sich aufmacht, eben diese in stücke zu hauen. sie zu schlachten. alles zeigt seine fratze, alles ist voller hass und verachtung. und nur die menschen auf der straße, die dagegen steht. nur die.

hier werden wohnhäuser eingezäunt und bewaffnet umstellt, und dumme menschen schreiben dummes zeug ins netz und in zeitungen. dass man sie doch einfach ausquartieren soll, die infizierten, dass die menschen ihre ruhe haben. die anderen. fragt sich nur, wie lange.

es ist, als würde das wasserspiegel sinken und den grund freilegen. den dreck und schlamm, in dem wir wurzeln. all das, was wir zurücklassen. und das wir nie sehen, kein wunder. wenn selbst das wasser kein wasser mehr ist. wir haben doch alle unsere leichen, unter den füßen und in den köpfen. im herzen. ich habe das, und ich weiß. es gibt kein zurück.

ich rede nicht von schuld, ich denke nicht daran. ich rede vom leben, nur davon. ich schlafe nicht, ich schaue. ich sehe.

die nacht ist relativ still, das ist gut. ein einzelner mensch, unten auf der straße, läuft hin und her, und er jault eine telefonnummer dabei. er spricht nicht, er jault, tatsächlich. monoton, immer und immer wieder, es ist ein verzweifelter gesang. der mann will angerufen werden, gleich morgen. das sagt er auch: morgen. nicht jetzt, das verlangt er gar nicht. es ist schließlich spät, es ist nacht. das sagt er nicht, das denke ich. ich denke ihn mir aus, diesen mann. auch seine hoffnung, wie mir scheint.

denn nur seine stimme, sein klagendern gesang ist echt. ihr nachhall zwischen den häusern, und die not, sie ist nachhaltig. sie wirkt. so kommt er durch die nacht, der mann. vielleicht. das denke ich, und jetzt geht er weiter, gleich ist er weg.

diese jahr. es nimmt mir nachhaltig die träume. alle. selbst die fähigkeit dazu.

#insight

der sommer ist da, die menschen sind zurück. viele menschen, junge menschen, und sie sind laut. sofort möchte ich weg hier, diese wohnung nehmen, als wäre sie mein körper, und mich darin fortbringen. in meine schöne, ruhige schreibgegend vielleicht, wo es nicht menschenleer sein wird, um diese zeit, jetzt. aber doch ruhig, sogar das licht.

dabei ist heute erst dienstag. dabei ist gerade erst juni.

auch das virus kocht sich hier auf, heimlich, still und leise. noch ist es eingesperrt, aber das ist eine gute gegend. so viele menschen, die sich ahnunglos geben. ich werde tief atmen müssen. und lachen und träumen, damit sich das zurechtrückt in mir. ich werde zu hause sein, die meiste zeit. wie in den letzten wochen und wochen und wochen. ich werde auf dem balkon tanzen, ab und zu mit dem boot fahren oder dem motorrad, und ich werde arbeiten bis spät. so viel arbeit, immerzu.

danach werde ich schreiben, endlich wieder. auch das ist arbeit, aber das zählt nicht. das ist glück. auch das sind nächte. wirkliche nächte, verbracht in den worten und wahrheiten. im unfassbaren. so waren meine nächste von anfang an.

drei bis vier menschen werde ich gelegentlich treffen, so wie immer. ich werde sie begrüßen wie immer, wenn es geht. ob ich tango tanzen werde, weiß ich noch nicht. aber ins büro werde ich gehen, nächste woche, wenn die begegnungsbeschränkungen auch in berlin aufgehoben sein werden. fürs erste.

doch neue menschen, fremde menschen, die zu vertrauten werden, wird es nicht geben. das ist schade.

es wäre an der zeit.

den tag mit scherben begonnen. eine kleine müslischale aus glas ist in stücke zerfallen. nicht tief, dreißig zentimeter vielleicht. wenn überhaupt. aber viele stücke glas waren das, winzig zum teil. glassplitter, nadelscharf. was für eine freude, eine schönheit.

dann viel getan, wenn auch viel zu spät. alles. aufgestanden bin ich erst so gegen elf, als der postmann klingelte. das ist ja her selten in letzter zeit. leider.

übersetzt, aber nicht genug. unzufrieden. den balkon gegossen, später dem regen gelauscht. ja, ich muss gießen, auch bei regen. mein balkon ist ein zimmer, er hat zweieinhalb wände und ein dach. wunderbar. den müll entsorgt, das ist wichtig, das vergesse ich gerne. das steht manchmal sogar auf meiner liste der wichtigen dinge. peinlich. anschließend neue griffe an den schreibtisch geschraubt, ein zufallsgeschehen. muschelgriffe, die ich eigentlich für etwas ganz anderes gedacht hatte. sehr fein. zuletzt den neuen tv-receiver eingerichtet, der gestern schon angekommen ist. das war überraschend einfach. im grunde brauchte ich ja nur dieses gerät, das nebenbei noch aufnahmen machen kann. jetzt habe ich zusätzlich fast überall so ein gestochen scharfes hd-bild. ich weiß nicht, ob ich das mag.

so schaue ich jetzt in die usa, gestochen scharf. es ist zeit, es ist sowas von zeit, für das, was dort jetzt geschieht. es ist gut und richtig und nötig. es wichtig, es muss sein. endlich. und ich würde rasen vor überwältigung, mich totfreuen unter anderen umständen. wäre da nicht dieses virus, das immer noch überall überall mittanzt. das ist nicht gut, das ist nicht gut, so denke ich die ganze zeit. das ist absurd.

doch es geht nicht anders. und ich verstehe, dass menschen dieses risiko außer acht lassen, also ihr leben vielleicht riskieren. weil ihr leben ohnehin bedroht ist.

ohne rücksicht. ich verstehe das gut.

das bad ist fertig, endlich. noch ein bisschen was mit silkon am fenster, dann ist mal gut. weiter geht es dann in der küche. da muss so einiges repariert werden. vor allem der wasserhahn, da hab ich mich vor drei jahre oder so wohl ziemlich in der qualität vergriffen. der ist schoicht und einfach durch und trieft vor sich hin. das ist nicht lustig.

das bauen wird besser, also geht es insgesamt besser. das atmen mit dem, was ich tue. und ich tue viel, ich glaube es kaum. den ganzen tag bin ich am rennen und tun eben, am ende habe ich dennoch das gefühl, kaum etwas erledigt zu haben. ach, es ist immer zu wenig zeit in so einem tag. und morgen ist schon wieder samstag. richtig?

richtig. und morgen ist ein übersetzerarbeitstag, das darf ich nicht vergessen. obwohl da so viel anderes. wartet. und wartet.

einiges ist aber auch abgehakt. der stromanbieter ist gewechselt, der mobilfunktarif überarbeitet, ebenso der festnetztarif mit besserer netzleistung für dasselbe geld. dann noch einbisschen was mit dem tv-anbieter. jaja, so etwas habe ich noch, da bin ich richtig altmodisch. obwohl: eigentlich kommt das mit der wohnung, isg in der miete mit drin. ich hab nur so ein empfangsgerät zugebucht, weil mein fernseher so alt ist, dass er das nicht alleine kann.

das war mal zeit, dass das abgehakt sein kann. so ein zeug nervt ja mehr als man so denkt. als nächses dann die ärzte. nichts wichtiges eigentlich, zum glück gibt es da nichts derzeit. aber rezept für eine brille wäre schon gut. gestern erst ist mir eine, die sicher über zwanzig jahre alt war, in gesicht zerbrochen. also, das gestellt, nicht das glas. (gläser aus glas, jawohl.) die war zwar alt, aber für den bildschirm hat sie in letzter zeit richtig gut funktioniert. und physiotherapie, das merke ich jeden morgen, muss eigentlich auch wieder mal sein. dringend sogar.

#insight

das eine virus ist auf dem rückzug, hier auf jeden fall, unmittelbar um mich herum. in der großen stadt geht das leben langsam wieder los, und es ist fast, als wäre nichts gewesen. einstweilen zumindest. ganz europa scheint diesbezüglich ähnlicher stimmung zu sein, oder aber kurz davor. es wird über urlaubsreisen geredet, über wirtschaft mit WUMMS.

doch ich will nicht unken, auch mich freut das. ein wenig. nicht, dass ich mich nun überall rücksichtslos herumtreibe, selbst in meinem stammcafé war ich noch nicht. im innenraum zumindest, da weiß ich nicht so recht. die kneipe gegenüber hat wieder auf, verteilt außen tische mit abstand weit über den bürgersteig. auch das freut mich. gestern abend bin ich durch fast die gesamte neuköllner partystraße geradelt, an der ich wohne. so gut wie alles ist wieder auf, die imbisse und restaurants, die eisläden und bars, die spätis sowieso, immer. es ist wieder voll, aber nicht so überfüllt wie üblich im sommer. es gibt wohl doch noch keine gäste aus europa, scheint mir okay so. obwohl ich nicht sicher bin, ob ich derzeit vor einer bar so dicht beisammenhocken wollen würde. wohl eher nicht. aber beim friseur war ich, ein maskiertes abenteuer. und ich würde mich auch mehr freuen, wenn ich mal ein bisschen fundierte info zum thema schulen und kitas, pflegeheime und krankenhäuser, hochgefährende arbeitsbereiche usw. hören würde. ob es da überhaupt schon konzepte gibt.

ich selbst hänge mit meinem brotberufs-homeoffice auch immer noch in der luft. vor allem, weil mich noch kein konzept erreicht hat, wie das büro vor ort ab jetzt funktionieren könnte oder soll. aber das ist recht nebensächlich, es geht ja auch so. inzwischen. alles hat sich zurechtgerüttelt. die arbeitsprozesse haben sich zwar nicht verändert, aber es sind elemente hinzugekommen. dass es einen balkon gibt zum beispiel, auf den ich kurz mal rausgehen kanne. oder dass der wäscheständer neben mir steht und ich schnell mal zur abwechslung und zum denken die wäsche zusammenfalten kann. auch das radio, das vor allem.

sogar das alleinsein gefällt mir mittlerweile wieder, vielleicht sogar mehr denn je. jetzt, wo es wieder menschen gibt. ich sehe sie, ich höre sie, sie sind da.

dann ist da noch das andere virus, uralt und wohlbekannt, global vertreten natürlich. längst. eingewachsen in die menschheit, das menschsein womöglich. ein schrecklicher gedanke. niemand hat bislang ein gegenmittel gefunden, in jahrhunderten nicht, jahrtausenden vielleicht. doch jetzt, immerhin, stellt sich die gesamte vernünftige welt auf die füße und läuft und schreit und schweigt und tanzt dagegen an. das ist besser als alles, das könnte ein großes ENDLICH sein.

gut, ich gebe zu: ich war nicht unterwegs heute, nicht zur demo am alex. ich bin zu hause geblieben, obwohl ich mir den termin fix notiert hatte. wegen des ersten virus vermutlich, den es ja doch auch noch gibt. es war dann auich voll dort, habe ich später gesehen. das dachte ich mir. und menschen in massen, die kann ich sowieso schon kaum ertragen.

ich versuche es nächste woche, mal sehen. da zieht sich das ganze womöglich ein wenig, wenn auch gelaufen wird. wichtig wär es ja. und richtig.

date and place of birth

was für ein überraschend schöner geburtstag das gestern war. schon den übergang habe ich irgendwie vergessen, hab einfach nicht rechtzeitig auf die uhr gesehen. auch beim einkaufen oder anderswo, wo auch immer, habe ich nicht einmal daran gedacht, wie sonst eigentlich immer. im letzten jahr noch, als ich jedem eisverkäufer, jeder kassiererin, überhaupt allen, an denen ich auch nur vorübergelaufen bin, sagen wollte: hey, ich hab geburtstag. und keiner merkt es, wenn ich es nicht sage.

diesmal ist es mir offensichtlich völlig egal, und das ist gut. das möchte ich ab jetzt immer so. da bin ich ja sowieso. also hier! nicht mehr da, wo ich geboren wurde, zum glück.

eine tangotänzerin ist an mir vorbeigefahren, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. getanzt habe ich noch nie mit ihr, sie bewegt sich weit jenseits meiner fähigkeiten. das traue ich mich nicht. aber sie hat mich kurz gegrüßt, mit einer hand vom rad aus. das ist doch fast wie tanzen, in diesen zeiten. und ich habe nicht gedacht, dass ich doch geburtstag habe. nein, erst viel später. eine andere tangotänzerin ist vorbeigekommen, um mich zu kaffee und kuchen einzuladen. sie wusste natürlich bescheid, da musste ich nichts sagen. beinah wär es mir lieber gewesen, sie hätte es auch vergessen, so wie ich. und hätte trotzdem, aber mehr zufällig, wie aus versehen vor der tür gestanden.

dann habe ich die letzten bretter im bad aufbereitet. also abgeschraubt, einmal gestrichen, einmal geschliffen, dann noch gewachst. und wieder angeschraubt. kein großes ding. im bad gibt es jetzt nur noch kleinigkeiten, deko quasi. nichts mehr zu bauen. doch erst als diese letzten bretter fertig waren, zeigte sich auf einmal, dass die grundidee doch noch funktioniert hat. ich hab einfach nur alles aus holz, kiefer zumeist, weiß gestrichen. so unregelmäßiges kalkweiß mit wachs darüber. wie ich gehofft hatte, war es auf einmal viel einheitlicher, trotz aller unregelmäßigkeiten. aber auch heller, genau daran hatte ich ja kaum noch geglaubt. jetzt aber ist es. unglaublich.

unter all dem oder besser darüber hinweg, wie schwebend: die bilder aus den usa. dieses land ist am arsch, anders lässt sich das wohl nicht mehr fassen. wo poc vor laufenden kameras wie vieh erstickt werden. wo trauer und wut zügig von gewalt unterwandert werden, mutmaßlich organisiert. wo pressevertreter sich verhaftet und beschossen sehen, immerhin öffentlich, immerhin dokumentiert. und ein präsident, der keiner ist, schweigt oder twittert vom schießen.

heute ist es noch schlimmer, wie ich sehe. scharfschützen liegen auf den dächern des weißen hauses, kann das sein. außerdem ist ja mit all dem auch noch ein virus unterwegs, das gleichermaßen tödlich sein kann.

ich erinnere mich, das war schon einmal so an meinem geburtstag, dass sich die welt aus den angeln gehoben hat. damals ganz in der nähe, an meinem dreißigten war das.

eigentlich. hoffentlich. irgendwie.

seltsamer tag, an dem absolut alles nicht funktionieren will, die dinge am ende aber doch zusammenfinden. irgendwie. manchmal ist das ja nicht zu verstehen.

das bad ist dann doch noch fast fertig geworden, nachdem ich gestern fast verzweifelt wäre. und es sieht eigentlich ganz gut aus. es könnte aber besser sein, das ist unübersehbar. sich selbst belügen gilt nicht, da muss ich wohl nochmal ran. morgen oder übermorgen, mal sehen.

dann das meditations-webinar, für das ich mich vor wochen schon angemeldet hatte. danach war mir eigentlich so gar nicht. und es war auch ziemlich durchwachsen, wie das so ist. menschen, die in wir-form sprechen, reden ja mitunter ziemlich an menschen vorbei. das ist so absurd wie logisch. die stimmung war aber dennoch gut. irgendwie.

im flur steht die neue matraze, eingerollt in plastik, wie eine presswurst. so weit, so gut. die abholung der alten hat aber heute nicht mehr geklappt, das geht erst morgen. eine letzte nacht noch also, doch dann schlafe ich frisch in meinen geburtstag. hoffe ich.

beinah wäre eben noch die schreibzeitbuchung für august total danebengegangen. schreibzeit, das ist mein neuer urlaubsplan, nachdem sich alles andere ja zerschlagen hat. vielleicht auch keine schreibzeit, wer weiß. vielleicht nur motorradzeit und paddelzeit und lesezeit, auszeit eben. nicht weit von hier, das ist auch schön, das weiß ich ja. nach einem kurzen anruf, was gar nicht so meine sache ist, hoffe ich jetzt wieder. dass es doch noch klappt.

zuletzt noch die eine email, gerade eben, da war ich schon auf gin. so eine email auf englisch, die ewig braucht. als ich. wegen der desatrösen anordnug von buchstaben in englischen wörtern, die am ende so rein gar nicht mit der aussprache eben derselben englischen wörter zu tun hat.

oder heißt es worte? weiß ich grad nicht. egal.

kontaktverbot*

diese zweidimensionalität, diese menschenleere. keine stimmen zu hören im raum, keine begegnungen beobachten zu können. und auch selbst: nicht mehr reden ohne menschen. nichts mehr sagen, nur noch schweigen.

wo ist mein körper, meine stimme, mein leben?

* ja, ich weiß auch, dass es nicht verbot heißt, es heißt beschränkung.

aber das ist es nicht. für eine alleinstehende tangotänzer*in im homeoffice und ohne familie ist es die reine leere. es ist total. und es bleibt. es bleibt.

und bleibt. bis nichts mehr bleibt.

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