am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

2. ankündigung (märchenhaft, verwirrt)

es war einmal, vor wirklich langer zeit, da ist mir offensichtlich nichts peinlich gewesen. hemmungslos nahm ich die verschiedensten, mit fell bespannten instrumente zur hand, ich traute mich gar, darauf auch zu spielen. und damit nicht genug, es trieb mich bis zum äußersten. es dauerte tatsächlich nicht lange, und ich wagte es, mich in diesem zustand auf diverse bühnen zu begeben.
weiter will ich auf diesen absurden abschnitt meines leben gar nicht eingehen. dieses geschehen kann inzwischen, wie bereits angedeutet, als lange schon erledigt betrachtet werden. zu meinem und zu aller anderen glück. obwohl ich schon auch ein wenig betrübt bin, das gebe ich offen zu. dennoch berühre ich keine instrumente mehr, versprochen. das ist sicher besser so.
etliche der damen jedoch, die es seinerzeit mit mir aushalten mußten, haben es auf die spitze getrieben und sind immer noch im geschäft. oder sie waren damals schon echte musikerinnen, das muß an dieser stelle auch einmal gesagt sein. ich habe mich da in einen illustren kreis einschleichen können und kann bis heute nicht recht sagen, wie mir das überhaupt gelingen konnte.
gut, ehe ich jetzt hier gänzlich den faden verliere, verweise ich schleunigst weiter ans hsb, wo ich den bevorstehenden event bereits gestern näher erläutert habe. (neinnein! ich selbst begebe mich in dem zusammenhang nicht wieder auf irgendeine bühne. also keine falschen hoffnungen bitte. wirklich nicht!)

unfall, nachtrag

okay, das bein ist immer noch nicht blau oder grün oder gar schwarz. aber es ist ein wenig beulig und tut jetzt doch weh, wenn ich rüber in die küche muß. oder ins bad. und überhaupt. wie ich morgen in die sonnenallee kommen soll, weiß ich jetzt auch nicht. aber vielleicht geht ja fahrradfahren.
überhaupt krieg ich jetzt offensichtlich den ultimativen berlinblues ob dieses geschehens. warum ist hier alles so weit? warum weiß ich hier niemanden, der/die ohne großen aufwand die gabel wieder richten könnte? und mir gleich noch einen neuen blinker in die hand drückt. oder vielleicht auch gleich anbastelt. warum ist eigentlich U schon so lange tot? der hätte das alles ohne probleme gerichtet. (obwohl U ja ohnehin nicht hier in berlin wäre.)
na, was solls? krieche ich halt weiter durch diese seltsame stadt. habs ja so gewollt.

schwund

schwindendes licht im november, nicht gerade mein lieblingsmonat. noch dazu empfinde ich es hier in berlin definitiv unendlich viel schlimmer als einige längengrade weiter westlich. ich bin nur noch müde, novembermüde.

ich blogge berlin

das niegelnagelneue hauptstadtblog, erst ein paar wochen alt, macht sich ganz hervorragend. neben einer täglichen zusammenfassung der tageszeitungsthemen gibt es kurze und längere berichte, kritiken aus der welt der kultur, persönliche impressionen, kleinen geschichten jenseits der schlagzeilen und reiseberichte aus einer weitläufigen stadt. das design ist mehr als gelungen, das paßt bis in die letzte zeile. (wenn ich sowas doch auch nur könnte. ;-)
aber das schönste ist, es hat sich ja in den letzten tagen bereits angekündigt, ich darf da ein bißchen mitmachen. und das ist sauspannend, weil da noch richtig viel drinsteckt, an potential und so. da fühl ich mich wohl. jawohl.

homecoming

eben im alten studienbuch gewühlt, dabei zufällig auf die letzte wtaler adresse geschaut und tatsächlich zu ersten mal ganz spontan gedacht: stimmt ja gar nicht!

berliner luft

seit gestern stinkt es, unverkennbar. was ich zunächst für eine fahrlässigkeit der hiesigen bauerbeiter gehalten habe – vielleicht gas- oder schweißgeruch, schutzgas oder wie das heißt, unangenehm auf jeden fall – sind tatsächlich 150000 kubikmeter brennender plastikmüll in bernau. und das soll jetzt noch ein paar tage, wenn nicht wochen so weitergehen. lecker!

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