
berlin
ein café mit büchern

und das gleich bei mir um die ecke. also wie für mich gemacht. (über den blöden namen sehe ich einfach großzügig hinweg.)
nichtsnutz
ach, da gehe ich oft aus, sagt die junge frau, nachdem ich ihr erzählt habe, daß ich in neukölln wohne. soweit ist es also gekommen, in knapp acht jahren.
ich meine, ich benutze die alte rechtschreibung. das sagt doch alles. ich halte mich daran, obwohl selbst ich sie langsam zu vergessen geginne. also was will ich denn bloß hier, bei den jungen kreativen nichtsnutzen? ach stimmt, das ist es. wir sind nichtsnutze, alle zusammen.
warum? darum!

mein neukölln schickt sich derzeit an, eine ganz eigene art der straßenkunst zu entwickeln. ich kenne mich da ja nicht so aus, aber es scheint vieles ineinander überzugehen, mit der zeit ergänzt und erweitert zu werden. vielleicht sollte ich dem mal nachgehen und die gleichen stelle noch einmal in ein paar tagen oder wochen dokumentieren. mal sehen.
einstweilen freue ich mich an der kreativen freude um mich herum. gibt ja auch genug verdreckte dreckecken hier.




