am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

neuköllner wandmalereien

utopisches fliegen und palmen im hintergrund. so richtig weiß ich ja bei diesen bunten bilder nie, ob das nicht vielleicht werbung für irgendetwas ist. und dann schläft da auch noch ein kleiner türkiser fuchs rechts unten in der ecke. wäre das ein traum, wie würde ich ihn deuten?

neuköllner wandmalereien

hier bei mir um die ecke wird nicht mehr nur noch grob gesprüht, also sprüche und so ein zeug an den hauswänden angebracht. die zu bewundernden bilder werden in letzter zeit immer filigraner, natürlich sind auch hier längst schon die papierkleber zugange. also die, die keine plakate kleben, sondern kunst.

in dem oben abgebildeten fall könnte man übrigens fast von moderner höhenmalerei reden. finde ich. ob das das werk einer einzelperson ist? oder ob es sich nach und nach unter mitwirkung verschiedener nachtmenschen entwickelt hat?

migrationsmacho

neulich stand ich in diesem schwedischen klammottenladen herum und neben mir ein großer kerl, dunkel und breit, der einen pulli streichelte. ich liebe diesen stoff, sagte der mann schließlich sehr ernsthaft zu mir. dann ging er weg. da erzähl mir nochmal einer was über diese neuköllner machos mit migrationshintergrund.

berliner pisser

dort, wo gestern dieser pisser …

seine duftmarke hinterlassen hat, …

klafft heute ein riesiges loch. zufall?

andererseits war ja gestern ganz überraschend so ein gemeiner freiluft- und sauffeiertag.

a big mess?

zuhören konnte ich nicht viel, dazu war der große wagen zu schnell wieder weg. hineinwerfen hätte ich vielleicht etwas können, in dieses durcheinander. da ich aber gerade die kamera in der hand hatte …

himmel über berlin

so ist berlin im spätsommer, fast ein bißchen frühlingshaft. ganzjährig hier beheimatet ist dagegen der killerschmetterling.

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