am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

frozen roses

dieser eigenwillige text, der mir derzeit in der nacht zuwächst, überrascht mich nicht nur dadurch, daß er dennoch zu thema und handlung und beinah auch einen plot findet, sondern vor allem durch die art seines entstehens. nicht nur, daß ich mit der hand schreibe, zur ersten mal seit jahren, weil es anders nachts nicht geht. auch nicht, daß ich ihn erst einmal in zusammenhanglosen fetzen herunterreiße, obwohl gerade dort die andersartigkeit beginnt.

beim durchsehen des gesamttextes heute, im licht des tages und ausgedruckt auf papier, war natürlich schnell klar, daß das, was am anfang steht, nicht dort bleiben kann. und daß vieles überhaupt nicht bleiben kann, auch nicht bleiben wird. mit schere und pinsel habe ich gearbeitet, mit hobel, säge und tackernadeln. nichts paßt, weder vorne, noch hinten. doch das beste ist: es macht nichts. ich sichte und ordne, in aller ruhe, und es ist in ordnung. ohne frage. es ist alles längst in ordnung.

in meinem notizbuch lese ich außerdem von einer gefrorenen rose und einem barmann. die beiden wollte ich auch noch einbauen, ich weiß nicht mehr wie, das war ganz zu anfang, vor wochen. ich hatte das längst völlig vergessen, und ich glaube, daß es jetzt auch nichts mehr wird damit. das bleibt also übrig, für später. für andere geschichten.

transformationsprozesse

eigenartig, dieser rückfall in alte transkriptionstechniken. aber anders wäre es nicht möglich, festzuhalten, was mir mitten in der nacht, im halbschlaf, in den sinn kommt. nichts, absolut gar nichts, würde ansonsten bleiben davon. und genau genommen bin ich schon froh, wenn später am tag in etwa entziffern kann, was ich da ohne brille und mit wenig licht zusammengeschmiert habe. wenn ich in dem gekrakel den gedanken wiedererkennen und wiederaufnehmen kann. das allein ist genug, dafür gibt es papier. dafür muß ich ein notizbuch haben, wo immer ich bin. lesen und schreiben, alles andere ist luxus.

acht seiten nächtlich zusammengesponnenes zeug, zusammenhangslose fetzen. von hinten scheint langsam eine geschichte hindurch, eine ganz kleine nur. ein mord ohne lösung, für mehr reicht es nicht. soll ja auch nicht lang werden, so vierzehn, fünfzehn seiten vielleicht. zeit also, an die struktur zu gehen. an die arbeit.

die novelle muß einstweilen ein bißchen warten, ist ja nicht das erste mal. aber wer weiß.

kurz vor fünf ein rangierender wagen direkt unter meinem fenster, der den container, der dort steht, abzuholen versucht, es aber auch nach mehrmaligen versuchen nicht schafft, weil der container von beiden seiten zugeparkt ist. der hat mich geweckt. danach einfach nicht mehr einschlafen können, also hin und her mit mir, noch im bett, und ein paar seiten, mehr als zwei, notizen gesammelt, in der halbschlafwirrnis produziertes, irres zeug. dankbar bin ich für diese disziplin, denn ich hätte jedes wort vergessen, jede abfolge und allen zusammenhang, in den zwei stunden schlaf, die danach doch noch möglich waren.

der text läppert sich, wächst möglicherweise zu einem apokalyptischen großstadtkrimi heran, könnte dabei aber auch irgendwie weich bleiben. muß halt noch ausgeschrieben werden, diese sammlung aus fragmenten, die da zur zeit auf etwa sieben seiten steht. so zart wie hart und absurd natürlich. weiter weiß ich doch selber noch nicht.

ebook bauen (27)

geschafft. ganz zum schluß habe ich dann doch noch einen kapitalen fehler hingekriegt. der preis sollte eigentlich 4,90€ betragen. ich habe aber wohl die MWST vergessen oder so. überhaupt ist die eingabe des preises eine frickelige sache, irgendwo zwischen €, $ und £. (steht alles im tischer, was ich aber großzügig und sicher mehrfach überlesen habe.)

nun ja. deshalb sind es jetzt also lustige 5,05€. (wirklich lustig, weil ich doch die zahl 5 so mag. die noch dazu maßiv auf mich zukommt. hätte ich mich aber nie getraut, so einen krummen betrag. vielleicht kriege ich das auch noch irgendwie gerettet.)

der verkaufslink für »vater. mutter. kind.« liegt ab sofort auch auf dem cover links.

bitteschön. und danke!

ebook bauen (26)

blättern, suchen und finden war nicht mehr. zu groggy, zu krank, ergo zu blind. also alles so hochgeladen, was solls. den einen oder anderen fehler mag es noch geben, kein buch ohne einen solchen. (in lucas habe ich nach jahren endlich auch noch einen gefunden.) und bei diesen ebooks kann man das ja recht zügig korrigieren, wenn es unbedingt sein muß.

jetzt warten, ein bis zwei tage, heißt es.

ebook bauen (25)

alles scheint jetzt zu stimmen. nur noch ein bißchen blättern, morgen und übermorgen. gucken, ob nicht doch noch etwas… dann geht’s los. und der preis, der  turnt auch noch durch meinen kopf. mal in diese, dann wieder in eine andere richtung.

ebook bauen (24)

fauler tag heute, nix mit einheit. mehr so ausgefranst. immerhin, das titelbild sitzt jetzt, die zwei weißen balken, rechts und links sind verschwunden. außerdem ein bißchen weiter im tischer gelesen. die preisfrage, das hochladen, die amazon-autorenseite, das muß ich mir alles jetzt bald mal ansehen.  und dann steht wohl das marketinggesumse an, da darf ich gar nicht dran denken. trommen und rühren.

ach ja. daß das vorwort besser ein nachwort wird, oder bei mir eher ein nachschlag, das hatte ich ja schon selbst entschieden. und auch das steht klugerweise im tischer, hab ich heute entdeckt.

wie auch immer. zwischendrin ein bißchen blättern und lesen und fehler suchen und finden. ab morgen dann wieder. ja. (ist bald geschafft.)

ebook bauen (23)

dieser neue rhythmus, der mich seit einer woche immer nachts mit der arbeit am ebook weitermachen läßt, ist mir nicht so ganz geheuer. könnte am herbst liegen, am drohenden winter. oder ich werde endgültig eine nachtarbeiterin. keine ahnung. gerade habe ich auf jeden fall noch ein weiteres „kopfloch“ und einen binde- statt gedankenstrich gefunden. und das „nachspiel“ von gestern ist zum „nachschlag“ geworden. so ist es richtig.

außerdem wußte ich gar nicht, daß eine buchveröffentlichung ein impressum braucht. (zum glück kann man das alles in dem ebook lernen, das ich nun schon mehrfach erwähnt habe.) heute nachmittag habe ich übrigens eine zusammenfassung in mein schreibblog worte an sich gestellt. und dort wie auch hier gibt es schon mal das cover in der sidebar, wenn auch noch ohne verkaufslink.

jetzt weiter im text.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner