am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ebook bauen (12)

ich lese das papier, eine seite nach der anderen. es geht. es macht keinen spaß, aber es ist gut. nicht schlecht. das ist genug, denke ich. um die technik habe ich mich immer noch nicht gekümmert, obwohl ich den verdacht nicht loswerde, daß da noch ein pferdefuß wartet. abwarten.

es ist so wichtig, mit den ganzen alten sachen abzuschließen. jetzt. das wird immer klarer. daß das ding bald fertig wird, was auch immer dann damit passiert.

wenig

viel arbeit heute. erst das fleißgeschreibe, zwei artikel, bezahlt. dann korrekturlesen für das ebook. (endlich!) den ersten text, mit erschreckend vielen fehlern vorgefunden. zuletzt – warum nur zuletzt, gegen halb elf – etwas mehr als eine seite frischen text, begleitet von einem fürchterlichen gefühl, fast wie taub. das mag täuschen. muß aber nicht. was bleibt ist die angst.

jetzt träumen gehen. tun, was getan werden muß. denn das schreiben ist ja noch lange nicht alles, derzeit. eigentlich ist es das wenigste.

nachts immer wieder nicht einschlafen können, ein ums andere mal, weil ich immer noch kurz etwas notieren muß. licht an, schreibzeug suchen, lesbar, lesbar, lesbar schreiben. wenigstens einigermaßen. das ist die seltsamste materialsammlung meines lebens, unfertig und brüchig. gar nichts, noch gar nichts sozusagen. und dennoch mehr denn je.

außerdem bedeutet das wohl, daß ich jetzt in drei baustellen gleichzeitig bagger. keine ahnung, was das soll.

novella (27)

immer diese angst, daß es vielleicht doch nicht geht. oder daß es wieder aufhört. gestern zum beispiel. nichts. oder nur murks. unzufriedenstellend. und daß es dann nie mehr besser wird. (war aber wohl nur die müdigkeit, gestern.)

nachts, wenn texte sich wie von allein weben wollen, ist aufschreiben wichtig. sofort. nichts hält sich sonst, alles wäre verloren. und man verpaßt dieses wunder, wenn man das, was man gerade eben notiert, selbst in diesem moment erst liest.

novella (26)

nach der gesammelten wucht des tages, mache ich mich an die arbeit, breche zwei verdorrte seiten von vor drei jahren auf und bemühe mich, ihnen neues leben einzuhauchen. irgendetwas stimmt daran nicht. die uhrzeit vermutlich, es war kurz nach elf. frisch und wach geht anders.

literatur

wieder ein paar texte gefunden, die beinah komplett aus meinem hirn verschwunden sind. diesmal auf der festplatte. sogar konzepte sind dabei, die mir heute mehr als nur fremd erscheinen. dabei ist das zeug nur ein paar jahre alt, vielleicht so vier bis sechs. sollte ich vielleicht mal löschen, am besten gleich alles, das könnte sonst peinlich werden. wenn auch nur mir, falls ich mich entscheiden sollte, das alles mal in ruhe durchzulesen. irgendwann.

zur sicherheit habe ich jetzt einen neuen ordner angelegt. ab sofort also nicht mehr diese banale TEXT, wie bisher, sondern LITERATUR. so!

ebook bauen (10)

eine noch, die letzte. dann ausdrucken und noch einmal von vorn, reine korrektur. außerdem die technik, die verdammte technik.

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