am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

literatur

wieder ein paar texte gefunden, die beinah komplett aus meinem hirn verschwunden sind. diesmal auf der festplatte. sogar konzepte sind dabei, die mir heute mehr als nur fremd erscheinen. dabei ist das zeug nur ein paar jahre alt, vielleicht so vier bis sechs. sollte ich vielleicht mal löschen, am besten gleich alles, das könnte sonst peinlich werden. wenn auch nur mir, falls ich mich entscheiden sollte, das alles mal in ruhe durchzulesen. irgendwann.

zur sicherheit habe ich jetzt einen neuen ordner angelegt. ab sofort also nicht mehr diese banale TEXT, wie bisher, sondern LITERATUR. so!

ebook bauen (10)

eine noch, die letzte. dann ausdrucken und noch einmal von vorn, reine korrektur. außerdem die technik, die verdammte technik.

ebook bauen (9)

dran. drin. und doch irgendwie nicht so richtig. werde das gefühl nicht los, daß ich murks mache. werde also im anschluß wohl doch noch den üblichen weg gehen müssen: ausdrucken und auf papier arbeiten. und das bei einem ebook. ob ich mich jetzt schämen sollte?

novella (25)

taumeln zwischen den welten. das ebook mit toben und wut bearbeiten, in alter wilder manier. immer unsicher, ob ich den grund überhaupt berührt habe. dann von der hauptfigur der novelle in ein mir völlig fremdes phlegma gezwungen sein. das hat sich in den letzten tagen schon eindeutig herausgestellt, der ist eben so. ich kann das nicht ändern, denn es ist gut, wenn die figuren ein stück weit sich selber schreiben.

spät heute nacht also noch etwas mehr als zwei seiten des ersten entwurfs in die neue fassung übertragen. in aller ruhe. aufbrechen und neu aufbauen, alles wie im fluß. wie eigenartig das ist.

ebook bauen (8)

wieder das soll, zirka zwölf seiten. über die hälfte ist geschafft. keine leichte sache allerdings, alles aus MEMORY. aus dem text also, den ich am meisten verhunzt habe in meinem leben. oder hat er mich ruiniert? was auch immer, das ist vorbei. dennoch gehört es dazu, irgendwie. und es sind eben auch nur zwölf seiten aus über einhundert. ein erträgliches maß.

ebook bauen (7)

heute das soll erfüllt. gegen abend erst, es war fast schon dunkel. bis jetzt. mein arbeitsrhythmus ist mir selbst unattraktiv, aber egal. die beiden schwierigen fälle sind einigermaßen durch. war auch  gar nicht so schlimm. ich halte mich wieder an meinen plan, nicht allzusehr einzugreifen. sollte aber endlich parallel dazu anfangen, über die technik zu lesen und zu lernen.

novella (24)

nachdem seit ein paar tagen alles gelöscht ist, gerade eben ein bißchen mehr als eine seite geschrieben. diesen neuen anfang probiert, der mir seit tagen durch den kopf geht. ich weiß auch nicht. mir geht immer noch alles derart durcheinander. (immerhin ist da doch auch dieses ebook zu bauen.)

vielleicht hatte ich einfach nur keine lust, schon wieder bücher zu sortieren. und irgendetwas mußte sich heute abend noch bewegen. ganz einfach.

ebook bauen (6)

ich hänge, natürlich tue ich das. ich muß lesen und laufen dieser tage, und dabei nachdenken vor allem. außerdem zwischendurch ein bißchen geld verdienen, so ganz nebenbei. es könnte auch sein, daß es die beiden recht unbekannten texte sind, die jetzt anstehen. sachen, die ich gründlicher durchsehen muß, aber nicht allzu gründlich werden darf, um sie nicht total zu versemmeln. oder mich zu verzetteln. vielleicht hänge ich gar nicht, vielleicht drücke ich mich.

egal. es geht bald weiter, das habe ich mir versprochen.

p. s. heute morgen (in der meditation) ist mir übrigens ein titel oder untertitel eingefallen, der mir jetzt bereits wieder entfallen ist. etwas mit familie, fiktion und variation. ich weiß es einfach nicht mehr. auch an das beständige notieren muß ich mich erst wieder gewöhnen.

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