am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ebook bauen (2)

jeden tag ein text oder aber wenigstens 10 seiten. so geht es vielleicht. (keine ahnung, warum ich den blick nicht bündeln kann, warum ich immer wieder ausfliege.) im ersten text gleich viele, sehr seltsame fehler gefunden. falsche wörter sogar. dennoch arbeite flüchtig, nicht gründlich. schaue wirklich nur nach fehlern, ergänze hier und da ein wort. ändere ein paar unds, oders, abers. mehr nicht.

dann noch die erstveröffentlichungshinweise ergänzt und noch einen text eingefügt. den ich möglicherweise wieder auswerfe, kann gut sein. die vier auf papier gefundenen noch nicht angesehen.

die alten texte zu lesen bekommt mir nicht. ich bin erstaunt über die grobheit darin. meine grobheit wohl, vor 15, 20 jahren. nach zwei tagen ruhe ist die übelkeit jetzt wieder da. keine ahnung, wie und ob das gut ist, was ich da tue.

novella (23)

alles gelöscht, 42 seiten. dann einen neuen ersten satz geschrieben. (geht ein  bißchen durcheinander hier, ich weiß. was soll ich machen?)

ebook bauen (1)

vier wochen ist es her, da habe ich die erste grobe zusammenstellung gemacht. klammheimlich, ohne es groß zu erwähnen. seitdem nichts, außer dem gedanken daran. höchste zeit also.

gestern den ganzen tag vertrödelt, verspielt. heute auch wieder, beinah zumindest. vielleicht das thema. ganz sicher das thema. da geht etwas in mir zuende. endgültig. und ich muß mit, ich muß da durch. einmal noch. dabei erkenne ich, wie könnte es anders sein. das, was recht ist, ebenso wie die vielen fehler. alles, was falsch war und was falsch bleibt. weil es falsch ist.  die schuld und die schande. da läßt sich nichts retten im nachhinein.

aber das ist nur das leben, das sind nicht die texte. die taugen. oder sie lassen sich an entscheidenden drehpunkten ein klein wenig verschieben. bis es stimmt. nun ja, vielleicht. was weiß denn ich?

eben die zwei texte gelesen, die ich zunächst einmal eingebaut habe, obwohl ich mich so gut wie nicht daran erinnere. vermutlich etwa zwanzig jahre alt, womöglch noch älter. der eine macht mich ratlos, der andere berührt. (seltsam, die eigenen texte auf die art beinah wie neu zu lesen.) beide sind ein bißchen wirr, kommen mir heute unfertig vor. aber ich denke, ich werde sie drinlassen. sogar beinah so lassen, wie sie da stehen, vielleicht nur ein paar grobe unklarheiten beseitigen.

einen weiteren text, zirka zehn jahre alt, rausgenommen. bei ein paar anderen noch unschlüssig. hier und da überrascht gewesen. dann die erschreckende erkenntnis, 117 seiten korrekturlesen zu müssen. und das buch vom tischer lesen, damit ich nicht alles falsch mache. (womöglich muß ich das ausgangformat in word noch einmal gründlich überdenken. ich krieg grad das grausen.)

die dinge des lebens

neulich habe ich eine geschichte angefangen, in der jemand die wohnung eines verstorbenen ausräumt. alles kommt weg, die wertung erfolgt in containerkubikmetern. so ist das mitunter, auch bei verwandten. nur ein paar schrauben steckt die person sich ein, einfach so. weil sie schön sind. mattschwarze linsenkopfschrauben.

novella (22)

ich denke, ich sollte die gegenwart vergessen, sie verwerfen und in einer nahen vergangenheit weitermachen. über längere texte trägt die gegenwart nicht, mich zumindest nicht. zehn bis fünfzehn seiten, vielleicht zwanzig. so denke ich, bis ich merke, daß ich das schon vor ein paar wochen gedacht habe.

also: umschreiben. alles. sofort.

novella (21)

den ganzen tag mit dem gedanken gespielt, schleunigst wieder in einen text zu springen. warum nicht einfach in den vor jahren immer wieder angefangenen und seither immer wieder auch verlorenen gegangenen. ziemlich genau ein jahr ist es her, und potential hat er ja, das weiß ich noch. hatte es nicht etwas mit depression zu tun, ganz am rande? das paßt doch, ist ein schönes thema für den sommer. und so schnell gebe ich ja nicht auf. vor ein paar wochen ist mir sogar ein titel eingefallen, endlich. der titel, der wohl bleiben wird. (das ist doch ein zeichen.)

also habe ich nach dem frühstück ein wenig mietschreiberei betrieben, bin danach kurz einkaufen gewesen und habe anschließend küche und bad geputzt. das stand schließlich so auf der liste, und auch die silikonkartusche lag schon seit oktober bereit. frische silikonkanten, alle zwei, drei jahre, das scheint mir das kredo dieser wohnung zu sein. erst als es schon lange dunkel war, kam ich dazu, wenigstens das textmaterial zusammenzusuchen. beziehnungsweise, es überhaupt einmal zu suchen. hatte ich doch tatsächlich vergessen, wo ich es hingepackt habe. (auch kein schlechtes zeichen.)

jetzt gerade schnell die namen gecheckt und geändert, dann die passenden alter berechnet und die zu verstärkenden figuren indentifiziert. außerdem beschlossen, in die vergangenheit zu wechseln, nicht aber das ich zu verwerfen. ich ist das zentrum. ich bin aber nicht ich, diesmal ganz und gar nicht. (ein zeichen?) möglicherweise werde ich noch ganz klassisch einen rahmen bauen. wer weiß?

jetzt blättere ich gerade im neuen testament und lese in den paulusbriefen. muß sein.

humble

7 mal 15 sind 105 seiten. zum glück war genug papier da und umschläge auch. denn der tag morgen ist anderweitig verplant, zwangsläufig. gerade mal zur post werde ich es schaffen. der rüffel für die mietschreiberei heute kam auf den punkt. jetzt ist eben das dran. so ist das. das ist gut.

zwiespalt

die phase, in der die wunder geschehen. wenn die grammatik in ihrer komplexität simple gefühle offenbart. was sonst?

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