am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

totes land – abstecher (3)

fertig soweit. eine letzte korrektur steht noch an, vorwiegend auf handwerk und feinheiten gerichtet. tippfehler, wiederholungen, anschlüsse. das geht am besten in papier, wenn schon keine zeit ist für ein paar tage abstand. gute nachtarbeit immerhin, das paßt doch.

totes land – abstecher (2)

gleich morgens weiter im text, muß ja fertig werden das ding. zuerst in papier, dann die änderungen schnell in die datei eingepaßt. mit den üblichen weiteren wandlungen, kein problem. eine seite habe ich zunächst ausgelassen. das stück, das ich gestern nacht noch frisch eingefügt habe. vom gedanken her genau richtig, aber da muß ich jetzt gleich noch ran. stilistisch. und dann sicher morgen noch einmal, wenigstens.
mal sehen. zeitlich könnte es aber hinkommen, bis samstag.

totes land – abstecher (1)

noch ein paar stunden im text ‚rumgefuhrwerkt‘, wie meine oma sicher dazu sagen würde. montagearbeiten. es läuft, aber einfach ist es nicht. er muß schließlich für sich allein funktionieren, abseits von ‚totes land‘. einen anderen titel hat er jetzt immerhin schon mal. einen anderen kern auch.
sechs seiten (30 x 60) sind erlaubt, ich bin hart an der grenze. insgesamt stimmt es aber noch nicht. etwas fehlt, der feine riß in die tiefe.
morgen ist auch noch ein tag. (zu dumm, daß der 31. ein sonntag ist, stelle ich gerade fest.)

totes land (16)

kleiner abstecher wegen einer ausschreibung, deadline in vier tagen. ich nehme ein kapitel heraus, das in der abfolge eigentlich noch nicht ansteht, und schreibe es erstmal wettbewerbssgerecht. normalerweise arbeite ich ja ganz langweilig, seite für seite, beinah chronologisch. jetzt ist es ein seltsam gefühl, dasselbe material in zwei recht unterschiedliche richtungen zu bewegen. vor allem, den abzweig zuerst zu formulieren. macht mir fast ein wenig angst.

totes land (15)

vier, fünf seiten weitergearbeitet. nicht zufrieden, nicht konzentriert. keine ahnung. die richtung stimmt, denke ich. ich wüßte es aber lieber. komisches arbeitgefühl. sehr eigenartig und unangenehm. ich weiß nicht, was im weg steht. abwarten.

totes land (14)

ein paar kleine bruchstücke notiert. nein, besser gleich umgesetzt. ein sehr kurzes kapitel, wenig mehr als eine seite im rohbau, und dann gleich das nächste angefangen. oder vielleicht zwischendurch schon. keine ahnung, was ich davon halten soll. ist ja sonst nicht meine art, so durcheinander zu kritzeln. (fühlt sich an wie kritzeln, obwohl ich doch die tastatur benutzt habe.)
morgen sehen wir weiter.

totes land (13)

große pausen, immer kommt etwas dazwischen. erst der weihnachtstext, jetzt die steuern. überhaupt spielt die konzentration verrückt, das hirn und das herz. ich weiß auch nicht.
vermutlich nur eine sache der entscheidung. die entscheidung einfach weiterzumachen, wann und wie auch immer. material ist genug da, notizen und ideen. kein problem eigentlich.
hoffentlich.

plus

nächte sind zum schreiben da, wozu sonst? nächte waren schon immer meine zeit, meine welt. diese menschenleere und – endlich auch – die stille. das allein macht mich weit, macht mich denken. grenzenlosigkeit lebt im dunkel, wo sonst? wo sonst? könnte ich sein?
im licht ist brüllender alltag, ist hilflosigkeit und angst. nichts neues. aber auch nichts schönes. nur das, was eben ist. das nötigste. nachts dagegen, da ist leben.

das ist ja das schöne am schreiben. daß man sich völlig verlaufen, verkritzeln, verzetteln kann, und am ende ist doch alles wieder in ordnung gebracht. das, was zuviel war, ausradiert. das, was nicht getragen hat, verstärkt. das, was ganz gefehlt hat, ergänzt. aber es fordert natürlich zeit und arbeit. und entscheidungen.
soviel zum zwischengeschobenen text für die sonntagsshow am sonntag. fast fertig, und auch alles andere wächst und gedeiht. wenn auch zunächst nur im impuls.

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