ich überlege gerade. was genau ist eine glosse? was dagegen satire? und was tue ich eigentlich?
unter tage
vermauert
manchmal ist es leichter, ein anderes mal ganz besonders verzwickt. der aktuelle text will nicht so recht. im grunde überhaupt nicht, wenn ich ehrlich bin. er dreht und wendet sich in alle möglichen richtungen, ohne jedoch dabei auf den punkt zu kommen. das macht aber nix, er hat ja noch zeit. einstweilen.
kellerkinder
ohne jegliche arbeitsstimmung dennoch zu arbeiten, das ist eine herausforderung ganz eigener art. denn, machen wir uns nichts vor, besser wird dadurch nichts. und fertig, auch nur ansatzweise, selbst für einen samstag, bin ich auch noch lange nicht.
andererseits ist es ja so, daß die anfänge immer wieder das schlimmste sind. und es sicherlich auch bleiben werden, für mich zumindest, ein leben lang. demzufolge hätte ich den dicksten batzen heute bereits durchgeackert, quasi die grundmauern in der bislang unansehnlichen kellergrube fertiggestellt. so muß ich jetzt nur noch ein haus bauen. das, was man dann hinterher bewohnen soll. ganz einfach also.
spielerei
was so alles auf der festplatte schlummert. gerade bin ich auf der suche nach dem thema auf eine uralte geschichte gestoßen. Lügen und Spielverderber, auf einmal war der titel wieder präsent und kurz darauf auch die datei gefunden. bestimmt zehn, zwölf jahre alt, noch in word perfect erstellt, nur grob transferiert. und niemals veröffentlicht.
druckt gerade, mal sehen, was sie noch hergibt.
Das Problem an einer Lüge ist nicht, mit ihr leben zu müssen. Sondern in ihr. Um weiterleben zu können. Tag für Tag. Dasselbe Spiel. Wenn ich leben könnte ohne das. Aber das allein ist schon eine Lüge.
eine familiengeschichte, was sonst?
suchspiel
kleines loch erwischt, nachlesewehen vermutlich. es erschreckt mich doch immer wieder, wenn soviel über meine stimme gesagt wird. was kann ich schon für meine stimme? (außer, sie einsetzen natürlich. ;-) und das schlimmste kommt ja erst noch, die mp3-files stehen bislang aus.
derweil suche ich mich ins stumme, geschriebene wort zurück. was nicht so recht gelingen will, ich gebs ja zu. dabei ist die liste ellenlang. nur kann ich sie irgendwie nicht finden. immer dasselbe, selbstverarschung mittels ablenkung. aber manchmal kommt ja auch dabei ein bißchen was heraus. hier zum beispiel, und da auch noch.
was solls, das ist das spiel. und der rest wird sich finden, irgendwie.
wörtlich
eine dieser wachen nächte, gestern, in denen ich todmüde ins bett krieche, dann aber unvermittelt die augen aufreiße und stundenlang an die decke starre. der schädelhund, der einfach nicht schlafen will. er heult in den mond, der offiziell doch erst am samstag voll sein wird.
das kann ja heiter werden.
wort für wort ist dennoch alles verloren. es ist ein irrtum zu glauben, daß irgend etwas davon bleiben würde, wenn es nicht aufgeschrieben wird. als ob ich das nicht wüßte.
andererseits ist ohnehin nichts mehr wahr, wenn es erst einmal wörtlich ist. auch so ein irrtum.