am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

nachts in traumschleifen nackte angst ausgeschwitzt. und alle hoffnung dazu. jetzt auf. it’s meaningless.

wortzen

lyrik -> # urbaner herbst

prosa -> wieviel mehr arbeit macht doch prosa im gegensatz zur lyrik. (nun ja, das ist ein recht zwiespältiges statement.) aber ich arbeite, ackere regelrecht von grund auf prosaisch, auch und vor allem an den randbedingungen. (webseite aktualisieren, businessstempel für das literaturbusiness besorgen, endlich. kaum zu glauben, daß ich den in den inzwischen über neun jahren in berlin völlig vergessen, ja nicht einmal vermisst habe.)

meine mörderin hat mich verlassen, hat mich allein zurückgelassen. und jetzt weiß ich nicht weiter, solange sie schweigt. (vielleicht war aber auch nur zu viel zu tun, was nix mit schreiben zu tun hatte.)

erst einen hinter die binde, caipi, passend zum november, dann die wichtigste webseite überhaupt in dem uraltsystem, das ich hier besser gar nicht erst verrate, aktualisieren. (wordpress kommt dann bald, versprochen.) und alles klappt, so ist ich. (dazu walnußmöhrenbrot.)

in welchem gynäkologischen lehrbuch steht eigentlich, daß die praktizierende ärztin exakt in dem moment, in dem sie dieses metallische gerät in den fremden unterleib direkt vor ihrer nase einzuführen und aufzuspreizen gedenkt, folgende frage stellt: was machen sie beruflich?

sorry, vielmals. aber mich überfordert es, in dem moment auch noch über meine beruflichen miseren sprechen zu sollen.

leben an sich

das schreiben über das schreiben ist eine spannende sache, fast so spannend wie das schreiben selbst. oder das leben mit dem schreiben, das schreiben mit dem leben. und überhaupt.

trotzdem mache ich jetzt mal eine pause und denke ein bißchen darüber nach, wie es da drüben weitergehen soll. muß sein.

als autorin bin ich licht im hintersten, verrotteten kellerverlies. das ist gut, ich will es so, ich kann es. alles andere, nun ja.

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