am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

konstitution

es gibt momente, immer häufiger im grunde, da bin ich mir der wunderbaren schönheit meiner durchaus armseligen existenz sehr bewußt.

lebende texte

lebende_texte

drei tage unglaublich viel gegessen. und gut natürlich. und getrunken natürlich, bis in die nacht. baileys, caipi, whisky. natürlich! heute dann mal martini, auch fein. und morgen? gin vielleicht?

nach zwölf noch in den akuten text gewagt und zweifel geschürt. ich wage es nicht, noch nicht. was immer es ist. ich muß weiter, tiefer. es aufbrechen, zerbrechen.

einheit

wollte ich nicht eigentlich heute mal nichts machen, nur vor mich hin dümpeln, dabei schniefen und rotzen? ausruhen also, wie man das tut, wenn man ein bißchen kränkelt. und was habe ich gemacht? ach egal. wenigstens das mit dem rotzen und röcheln hat ja reibungslos geklappt.

die mörderin hat gesprochen, heute morgen. endlich. mit ein paar worten nur hat sie schreckliches offenbart.

nach zwölf noch in den aktuellen text, kleine logische korrekturen angebracht. gut.

aber noch nicht mit der mörderin gesprochen. abwarten, kommt noch, ohne zweifel. gleich zum beispiel ist eine neue nacht.

heute nacht werde ich mit der mörderin in mir sprechen. ich werde sie rufen und darauf hoffen, daß sie erscheint. das ist kein ritual und keine show. das ist kein spiel, es ist ein muß. und es ist ein fluch und ein bann zugleich.

schreiballtag.

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