am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

working by doing*

kenn ich doch, weiß ich bescheid, alles wie immer.

wenn ich einmal mit bauen anfange, kann ich einfach so gut wie gar nicht mehr damit aufhören. nachdem der badboden nun also in jeder hinsicht fertig ist und ich gestern auch noch in einem anfall von wahnsinn alles, wirklich alles, sogar die kacheln, im bad geputzt habe, ging es heute mit den regalen weiter. nicht nur putzen, nein, repariert werden mußten sie und dann natürlich auch gleich umgebaut. wenn schon, denn schon. (dabei übrigens das holz benutzt, das mir frau fragmente bei ihren weggang aus berlin geschenkt hat. wann war das nochmal?)

fehlt noch der schrank, den ich versehentlich (für einen größeren einstelligen betrag) im internet ersteigert habe. der ist leider noch nicht da. ein waschbeckenunterschrank, ich fasse es nicht. ich bin ein solcher spießer. (aber vermutlich nicht erst seit gestern.)

migräne läßt sich unter umständen übrigens weggarbeiten, besser gesagt überarbeiten. so war das heute.

jetzt an die richtige arbeit. lesenlesenlesen. schreiben!

* wie eine frühere bürokollegin zu sagen pflegte.

migräne ist wut mitunter, grundlegende weltwut. und menschenekel.

diese verlassenheit. ich verlasse mich selbst, lasse mich zurück. so ist das. jetzt.

berimbau

wow. vielleicht sollte ich mal wieder ein bißchen üben.

das berimbau ist ja so ziemlich das einzige, was mir noch geblieben ist. alle anderen instrumente sind in berlin nach und nach zu geld geworden. zwangläufig. und irgendwie schade, finde ich jetzt gerade zum ersten mal. (aber so gut war ich eh nie. wäre ich wohl auch nie, selbst mit tonabnehmer und soundeffekten, wie der da.)

alles super

neulich erst die kleine schmiege in den händen zerbrochen, beim herumspielen, wie nebenbei. kurz zuvor der neuen ärztin mit leichtigkeit, selbstverständlich versehentlich, die hand zerquetscht. gestern dann den griff des ollen schraubendrehers, einfach so, ebenfalls mit bloßen händen, mitten durchgebrochen. und dann glaubte auf der geburtstagsparty eben doch tatsächlich wer, ich hätte eine fußbodenheizung in mein bad gebaut, statt einfach nur ein fußfreundliches korklaminat verlegt. (gut, wäre das hier meine wohnung und ich hätte lust auf fußbodenheizung, dann würde ich das vermutlich tatsächlich ohne skrupel erst lernen, dann versuchen.)

es scheint, mir wachsen superkräfte derzeit.

nicht schlafen = keine lösung.

oder ich suche an der falschen stelle. seit jeher.

tango. das ist eine einzige verzweiflung, ist lust und frust und angst, ein ständiges scheitern an mir, an den anderen. ohne zweifel zuviel für mich, meine verkrochene existenz, die nicht wirklich auf begegnung ausgelegt ist. ich sollte diese verrückte masche fallen lassen, aufgeben, von grund auf. alles.

wäre da nicht dieser seltsame wunsch, daß es anders wäre, daß ich anders wäre. was auch immer. wie auch immer.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner