am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

immer, wenn ich mitten im text bin, finde ich ihn ziemlich gut. wenn ich ihn dann weglege, fühle ich mich beschissen. da liegt irgendwo ein irrtum vor.

manchmal ist es so viel schwerer, zwei, drei kurze emails zu schreiben, als zehn seiten text zu überarbeiten. hab mir jetzt ein limit bis montag gesetzt, das sollte zu schaffen sein. dazu noch den halben text, etwa sieben seiten. alles okay also.

zurück im text. trotz müde und pudding im hirn. irgendwie ungut. jetzt erstmal pause.

freitagszen

engl auf zendura, 52. woche:

# alles

erst am mittwoch, also vor zwei tagen, ist es mir überhaupt aufgefallen: die 52 wochen sind durch, das jahr ist um. und ich weiß nicht so recht, was ich jetzt machen soll. einfach so schluß mit wortzen?

das NOTES-buch im bild, in das ich tags oder meistens nachts mit füller gekritzelt habe, ist erst zu zwei dritteln voll. spricht also dafür, daß es erstmal weitergeht. oder?

wenn auch vielleicht irgendwie anders. mal sehen.

ein arbeitssonntag, was sonst!? ein interview, ein artikel und dann spontan mit der steuer angefangen. immerhin. sogar die finanzelster besiegt, irgendwie. wenn ich es also dieser tage tatsächlich auch noch hinkriegen sollte, das zeug komplett und korrekt zu übermitteln. und nicht so wie beim letzten mal. wo ich die hälfte vergessen habe und deshalb gar nicht erst bearbeitet wurde. monatelang. ja dann. könnte ich glatt stolz sein. vielleicht.

bin ich aber nicht.

so kanns gehen. gestern noch heimlich auf ein gemütliches steuerwochenende gehofft. und heute liegt, fast völlig unerwartet, schon wieder alles voll mit arbeit. :)

die arbeitsbatzen dürften für diesen monat so ziemlich durch sein, schluß mit der totalen fremdschreiberei. ein paar tage, eine woche oder so, ist jetzt nur normalbetrieb angesagt. hoffe ich. und die steuern natürlich. und der text, der wartet auch. gleich neben mir liegt er. schläft noch und schweigt.

schlafen will ich dann auch mal. irgendwann.

morgen dann wieder in den dienst, in die fremdschreiberei. kommt mir aber gerade halb so schlimm vor. jetzt, wo die richtige arbeit auch wieder mal gemacht ist.

andererseits hab ich eben schnell noch steuern auf die liste geschrieben. das würgt.

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