engl auf zendura, 32. woche:
# einfach
# rettung
# mikro
# staring
kupplungszug gekauft und eingebaut. alleine. (dabei gelernt, wie man den tank zurück auf die gumminupfen schiebt, ohne das gefahr zu laufen, die ganze kiste von ständer zu scheiben.) funktioniert sogar, einigermaßen. ist nur sauschwer zu bedienen, weil es ein alter zug ist, ohne teflonbeschichtung. also keine schmiere, nirgend. lange wird das nicht halten, dann ist das ding verrostet. aber einstweilen kickt es wieder.
es gibt einfach kein kawasakiglück in diesem jahr. jetzt ist der kupplungszug durch und zwar richtig. ein glück zwar, daß ich letztendlich dann doch noch bin nach hause gekommen bin. ansonsten aber nur schlechte nachrichten.
mein motorradschrauber ist in urlaub. der als nächstes angesteuerte gebrauchtteilehändler mag die straße nicht überqueren, um sich die sache anzusehen. ich soll vorfahren, auf den hof, der nur sehr uneben gepflastert ist. da kann meine kiste nicht stehen, das weiß ich. höchstens auf den seitenständer, vielleicht, aber von dem krieg ich sie manchmal allein nicht wieder in die senkrechte. die zu kurzen beine. und heute ist ein tag, an dem mir diese art von vorführeffekt mit sicherheit peinlich wäre. so stehen wir dann beide dumm da, und es gibt eben keine beratung. pech.
deshalb ist heute auch der tag, an dem ich einen kupplungszug ausbauen lerne. lernen muß, nachdem dieser just vor der haustür den letzten knacks gemacht hat. das mit dem einbauen wird sich aber sicher noch deutlich schwerer gestalten. falls ich so ein ding, ohne meinen schrauber, überhaupt irgendwo in berlin auftreiben kann. kawa, bj. 86, gibt es sowieso nicht mehr, hat mir gleich der erste angerufene kawahändler verklickert.
immerhin hat er mir zwei weitere adressen gegeben, wo ich es versuchen könnte. eine davon der gebrauchtteiledealer mit dem uneben hof. ja, motorradfahren macht spaß.
nach jahren mit avira teste ich nun mal avast, aufgrund einer empfehlung meines zauberhaften pc-docs. erste hürde: die registrierung gibt als mögliche anrede tatsächlich „fräulein“ vor. das wirf t ein ganz schlechtes licht, denn hab ich nun wirklich seit jahrzehnten nicht mehr gesehen. und virenscanner sollten doch immer höchstaktuell sein.
ich steh ja überhaupt nicht auf welt online und bislang eigentlich auch nicht so auf stuckrad-barre. jetzt aber doch mal. (also auf letzteren.)
Er habe nichts zu verbergen, man müsse ihn nur bitte mal ausreden lassen. Das klingt vernünftig und man will es wirklich probieren, dabei gilt es, drei elementaren Versuchungen zu widerstehen: laut aufzulachen, einzuschlafen oder Pastor Fliege eine seiner im ganzen Haus bereitliegenden Broschüren in den frömmelnden Mund zu stopfen und ihm eine zu ballern, etwa wenn er sein Engagement für den von einem Scientologymitglied vermarkteten, dubiosen 4000-Euro-„Raumlüfter“ (Ohne Strom, ohne Chemie! Geld-zurück-Garantie!) so verteidigt: „Ich kaufe ja auch bei Juden.“ (quelle)
heute auf dem balkon gesessen und die deutsche wired papierausgabe gelesen. zuvor hatte ich zwei- oder dreimal orientierungslos darin herumgeblättert und mich schon zu einem (inzwischen dann doch eher haltlosen) tweet hinreißen lassen: to old to be #wired.
ein wenig revidieren muß ich das nach der lektüre nun doch, auch wenn die wirklich wichtige info nicht ausmachen konnte. ein wenig zuviel geGEEKe ist es mir auch. von männerschwatzkram mal ganz abgesehen, aber das war ja eh klar, bei dem bundle.
vor allem aber ist mir der vergleich der darknets mit den favelas gefühlt nahezu unverschämt. wie immer, wenn not und kriminalität verknotet und verwechselt zu verwirrung und unverstand führen. wo doch favelas zunächst einmal einfach nur getan, bzw. gebaut werden. aus reiner not und von einem menschennetzwerk werden sie erschaffen als würden sie (von allein) wachsen. ganz wie gunter dueck das (in wired) so schön formuliert. weil es immer menschen braucht, um etwas zu tun.