am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

die abwesenheit von migräne

zu früh aufwachen, mich noch einmal umdrehen dürfen, eigentlich mag ich das. mir dann aber eine migräne träumen, das ist mir bislang noch nie passiert. heute morgen war es aber so. eines nach dem anderen, so wie es ist. wie ich wegzulaufen versuche oder darunter herzukriechen, irgendwie. wie ich anschließend gefangen genommen werde und festsitze, nur noch warte, warte und warte. bis es aufhört. daß es aufhört. zuletzt das schreien und heulen, das betteln. als wäre da wer. als hörte mich jemand. dieses bitten um ein einsehen, ein ende. was in echt zum glück ziemlich selten vorkommt, in letzter zeit zumindest.

aufzuwachen war ein segen, eine erleichterung festzustellen, daß tatsächlich gar keine migräne anstand. auch heute nicht, obwohl die zeit mehr als reif wäre. trotzdem, so kann doch der tag nichts werden.

gewalt & hoffnung

jetzt reden und schreiben sie alle über gewalt, stammeln von kaltblütigkeit und haß, predigen die wenns und abers mit viel zu vielen worten. die macher und meiner, die vermeintlichen denker und die blogger natürlich. ich meine grad gar nichts. immer noch nicht. schon gar nicht meine ich, irgendetwas zu wissen und dazu auch noch etwas zu sagen zu haben.

nur daß gewalt nicht so einfach aus der welt zu schaffen ist. grundsätzlich. nicht durch guten willen und nicht durch gute worte. auch nicht durch schlechte natürlich. nicht, solange sie auf distanz gehalten werden muß, obwohl das logisch erscheint. wo doch die angst so viel näher ist, so viel leichter zu ertragen. beinah koscher. nichts hilft, solange nicht deutlich wird, was gewalt eigentlich ist. und wo sie ist. woher sie stammt.

daß gewalt von innen kommt. menschenmöglich also, menschengemacht und oft genug gewollt. sozusagen menschlich.

das ist jetzt nicht sonderlich hilfreich, ich weiß. es ist sogar irgendwie dämlich. aber es ist eben das, was ich weiß. und (aus gründen) hoffentlich auch nie vergessen können werde.

gewalt & hoffnung

jetzt reden und schreiben sie alle über gewalt, stammeln von kaltblütigkeit und haß, predigen die wenns und abers mit viel zu vielen worten. die macher und meiner, die vermeintlichen denker und die blogger natürlich. ich meine grad gar nichts. immer noch nicht. schon gar nicht meine ich, irgendetwas zu wissen und dazu auch noch etwas zu sagen zu haben.

nur daß gewalt nicht so einfach aus der welt zu schaffen ist. grundsätzlich. nicht durch guten willen und nicht durch gute worte. auch nicht durch schlechte natürlich. nicht, solange sie auf distanz gehalten werden muß, obwohl das logisch erscheint. wo doch die angst so viel näher ist, so viel leichter zu ertragen. beinah koscher. nichts hilft, solange nicht deutlich wird, was gewalt eigentlich ist. und wo sie ist. woher sie stammt.

daß gewalt von innen kommt. menschenmöglich also, menschengemacht und oft genug gewollt. sozusagen menschlich.

das ist jetzt nicht sonderlich hilfreich, ich weiß. es ist sogar irgendwie dämlich. aber es ist eben das, was ich weiß. und (aus gründen) hoffentlich auch nie vergessen können werde.

home

endlich wieder am vertrauten rechner. ein anderer natürlich, der nun links neben mir vor sich hinsäuselt. was ein wenig irritierend ist. (er hört irgendwie gar nicht mal auf zu lüften.) ein rechner, der auf dem tisch steht.

der rest ist aber wie gehabt, großer bildschirm, frei bewegliche tastatur, meine olle kabelmaus. alles wieder da. außerdem ist das ding sogar schon so gut wie fertig eingerichtet. hat mich auch nur, nach einem eher entspannten vormittag, nun ja, vielleicht neun stunden oder so gekostet. die gestrigen fünf bis sechs nicht eingerechnet. dabei habe ich sogar einige hürden eigenmächtig genommen und etliche selbstgebastelten kompliationen – wie zum beispiel an der falschen stelle eingesteckten kabel, versehentlich getilte akkustandsanzeigen und mysteriöse unlöschbare thunderbirdordner – selbst wieder weggebastelt.

morgen sind dann die feinheiten dran. das ordnen der kabel, die feinabstimmung der wichtigsten programme, eine erste zusammenführung der verschiedenen datensammlungen. und die hoffnung, daß alles fein in ordnung ist. und nun auch ein paar jahre so bleibt.

ein bißchen macht das glücklich, ich hätte nur noch gern ein eis. (ist aber keines mehr da.)

(im hintergrund die vorstellung von einem menschen, der eine stunde lang über eine insel läuft und mit großer freude alle erschießt, die ihm über den weg laufen.)

dämon frau

nein, frau, sagt die alte mit schwerem akzent und sieht dabei in meine richtung. nicht mann, ich verstehe. das war schon immer so, mein leben lang. keine ahnung, warum. die jüngere begleitung der alten schüttelt ungläubig den kopf.

dämonische frau, sagt die alte. satan. schöne frau.

nichts dabei, was mich nicht irritiert hätte.

(dabei hatte ich nur den fahrradhelm auf, der an mir in letzter zeit immer mehr aussieht wie ein stahlhelm. oder meine ich das nur?)

pause gesucht

langsam sortieren sich hier die dinge, und ich suche in mir nach entspannung. irgendwo muß sie doch sein.

das motorrad läuft wieder. die zweite reparatur war quasi kostenfrei, denn der fehler lag beim motoroperateur, der beim ersten wiedereinbau der vergaser einen schlauch abgeklemmt hatte. so konnte die kiste nicht funktionieren. dafür ist ihr gestern das frontlicht erloschen, aber egal. ein vergleichsweise kleines problem.

an den aushilfsrechner habe ich mich inzwischen fast ein wenig gewöhnt, hätte ich ja nicht gedacht. arbeiten am laptop sind einfach nicht mein ding, das ist einfach so. der bildschirm ist und bleibt zu niedrig. gewöhnt habe ich mich trotzdem, weiß der geier. ist aber auch logisch, jetzt, wo bald der endgültige rechnerersatz hier eintrudeln wird. und dann alles wieder von vorn losgehen wird: einrichten, einspielen, eingewöhnen. ach.

ich hätte gern eine kleine pause und würde diese liebend gern auch genießen können. ist aber nicht absehbar, alles nicht. also immer schön weiter.

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