am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

klage 4

nein, ich sag jetzt nichts über die texte, das sollen andere machen. die können das auch alle besser, ich bin nicht so fürs werten und bewerten. (die mucke heute abend war allerdings tatsächlich recht schlecht.) ich bin mehr fürs leben und erleben in texten. damit wars aber auch nicht so sehr am ersten tag.

dafür habe ich gelernt, daß es interne bachmannpreisbuchmacher gibt, die wetten entgegennehmen. wie beim pferderennen wird auf namen gesetzt, allerdings nur auf sieg. platz gilt nicht. platz bringt nichts ein.

und ich bin verdammt viel unterwegs, immer zwischen menschen. das ist so überraschend wie anstrengend, teils teils.

mehr

nurmehr. hab ich eigentlich heuer schon nurmehr geschrieben? nein, noch nicht.

klage 3

dank der einzigartigen kaltmamsell bin ich nunmehr voll im bilde. als bachmannzuseherin benötigt man vor allem ein leihrad und ein pinguinkostüm. mit dem leihrad begibt man sich dann (nach getaner arbeit) zu maria loretto, was ein ganz wunderbarer ort ist.

bin jetzt im besitz von beidem, rad und schwimmanzug. (ebenfalls geliehen.) radeln ist ja auch kein problem, das mache ich häufiger mal. aber schwimmen? ich weiß nicht recht.

wenn es so richtig heiß ist, der sommer aus allen poren schießt, dann mag ich ja sogar duschen. ja, ich. auch zehn mal am tag, wenn es sein muß. da kenn ich ja nix. (obwohl da noch ein artikel, ein einziger wartet, den ich eigentlich schnell mal. aber dann geht es ja gleich schon wieder los.) urlaub halt.

klage 2

im hotel erzählt mir jemand von tickets, die man haben müßte, um zu den lesungen zu kommen. und neulich hat mir das auch wer so gemailt. ich weiß das anders, aber auf einmal bin ich unsicher. wer weiß. zur sicherheit gehe ich hin und frage nach. alles quatsch, keine tickets nötig. dafür halte ich jetzt schon mal ein hochglanzprogramm in den händen und blättere darin herum. aus dem literaturkurs guckt mich als erstes ein gesicht an, das ich von twitter kenne. die sind alle so jung.

und ich gehe zwei stunden in der stadt herum, durch die sonne. ja, hier ist richtig sommer. und kriege dabei sommersprossen auf der nase wie ein kleines mädchen.

locus

nachts ist es sehr still hier, nur das rauschen in den ohren hält mich wach. eines tages werde ich an so einem ruhigen, aber sehr lebendigen ort sterben. denke ich gerade.

klage 1

kaum ist der flieger gelandet, wird über suhrkamp geredet. und über literatur und kommerz als gegensatzpaar. das kann ja heiter werden.

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