während der mediation brüllt sich irgendwo im berliner hinterhof ein baby in tiefe verzweiflung. über zwanzig minuten lang. war eine tolle energie im raum, sagt der meditationsleiter hinterher. (ich bin ja nicht so eso, eigentlich.)
back to normal
der schluck wasser im tank hat sich als eine halbe schüssel voll, also literweise, dreck und wasser herausgestellt, das ich fröhlich mit mir herumgefahren habe. beim tanken eben paßten auf einmal über neunzehn liter, statt der üblichen sechzehn. das umschalten auf reserve vor einer woche hat die suppe dann endgültig in die vergaser geschwemmt und damit exitus. das heißt, nein, nicht komplett tot, aber wesentlich kostenintensiver als erwartet halt. zirka verdreifacht, das hat mir gerade noch gefehlt. schießlich ist der tatsächlich tote rechner auch noch zu ersetzen. unter den voraussetzungen hätte ich mir den luxusumbau der sitzbank natürlich erspart. die übrigens auch nicht so doll geworden ist. wirft unübersehbar falten, das scheißding.
ich erwäge also ein kleines experiment. herauszufinden wäre, in welche summe sich fünf bis sechs kilo lebendgewicht verwandeln lassen, die ich mangels finanzieller masse als einziges noch in die waagschale zu werfen hätte. fdv, friß ein viertel. oder so ähnlich. (ich könnte natürlich auch schauen, ob ich nicht wieder mal irgendwelchen scheiß auf ebay verticke. da aber so gut wie alle instrumente von früher schon weg sind und auch im grunde sonst eh kaum je was von wert bei mir vorhanden war. keine ahnung.)
geht alles auf anfang, hab ich den eindruck. also auf null.
profilakt
pünktlich zum abreisetag hat sich das rotzröcheln auf ein normales maß eingepegelt. sogar nasenatmung ist sporadisch möglich. dafür hat sich nach dem frühstück kurzfristig eine heftge panik eingestellt, die mich das migränepräventionsprogramm hat durchlaufen lassen. zugfahren auf migräne, das hatte ich bei meiner letzten reise zur genüge. exzessiv. und das war kein spaß. fliegen auf migräne möchte ich heute lieber nicht ausprobieren.
die medis hatte ich zum glück mit, jetzt schmerzt auch das auge nicht mehr. im moment zumindest. es besteht also hoffnung.
klage 4

nein, ich sag jetzt nichts über die texte, das sollen andere machen. die können das auch alle besser, ich bin nicht so fürs werten und bewerten. (die mucke heute abend war allerdings tatsächlich recht schlecht.) ich bin mehr fürs leben und erleben in texten. damit wars aber auch nicht so sehr am ersten tag.
dafür habe ich gelernt, daß es interne bachmannpreisbuchmacher gibt, die wetten entgegennehmen. wie beim pferderennen wird auf namen gesetzt, allerdings nur auf sieg. platz gilt nicht. platz bringt nichts ein.
und ich bin verdammt viel unterwegs, immer zwischen menschen. das ist so überraschend wie anstrengend, teils teils.
engl auf