am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

einmal im jahr

es ist doch jedes frühjahr dasselbe, wenn endlich die sonne wieder kommt und schon früh morgens über die gegenüberliegenden dächer guckt. andererseits ist es in diesem jahr eindeutig noch zu kalt, um jetzt schon die fenster zu putzen.

blei

ich glaube, ich bin vollmondmüde. oder frühlingsschwer in den knochen. obwohl sich das jetzt auch nicht so anders anfühlt als es gestern noch, im winter. nur das licht. dieses licht und das leben, das kommen wird. das ist alles nichts für mich.

out of age?

bücher, die erklärtermaßen für eine ganze generation und deren lebensgefühl stehen sollen, sind mir ja grundsätzlich ein greuel. ganz besonders, wenn es sich dabei auch noch um irgendeine aktuelle generation handeln soll. ich selbst bin ohnehin schon lange keine generation mehr, ich bin es vermutlich nie gewesen. auch deshalb interessieren mich all die jugendlichen exesse in buchform, wie auch immer sie entstanden sein mögen, nicht im geringsten.

niemals war ich ein kind, das irgendwann im leben nach dem ernst des lebens suchen mußte. davon wußte ich, schon immer. umständehalber. das ist zufall, ich weiß. aber das ist nun mal so. das trifft einfach kein buch.

ausnahmen bestätigen allerdings die regel. den roman von elisabeth rank habe ich ausgesprochen gern gelesen, wie man im common reader nachlesen kann.

seltsamer tag, völlig unentspannt. vollmondsonntag eben. das schreiben ein krampf, dabei geht es nur um zwei kleine artikel. und ich finde nichts, was den geist ins schwingen brächte. nichts, was den sonntag einfach sonntag lassen würde.

auch gegenüber in der wohnung wird gebaut. die küche vielleicht, große, lange bretter lehnen hochkant an der wohnzimmerwand. dann wird gewischt: gewachst oder geölt? nichts davon sollte man hochkant machen!

aber wer weiß, vielleicht wird auch nur der wohnzimmerschrank geputzt. ;-)

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