am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

unter mir bebt der boden. als ich nach etwas greife, um mich zu halten, ist da nur wasser.

verkannt

beinahkundin findet mich am telefon so fröhlich und aufgeschlossen. wie man sich täuschen kann.

im niemandsland zwischen hoffnung und verachtung wächst einzig vertrauen.

manchmal.

langsam entwickelt sich diese ecke hier hin zu einem heißen pflaster. schon wieder ein unfall, direkt vor meinem balkon. diesmal mit fahrerflucht und verfolgungsjagd. blaulicht auch, aber erst viel später.

kluges in den wochennachrichten (55)

hätte ich auch nicht besser sagen können:

Die Gefahr, sich als Politiker durch einen unbeholfenen Auftritt, einer verfänglichen Äußerung als Person und damit als Kandidat einer Wahl, unmöglich zu machen, ist so groß, dass eigentlich kein Politiker öffentlich aussprechen würde, was er in bestimmten Sachfragen tatsächlich denkt – mit entsprechenden Folgen für den öffentlichen Diskurs.

herta müller vergessen?

da habe ich obama und seinen friedensnobelpreis erwähnt, gerade eben, und dabei den nobelpreis für literatur fast vergessen. andererseits natürlich überhaupt nicht vergessen, denn natürlich ist mir herta müller ein begriff. und zwar nicht erst seit gestern. andereren geht es da offensichtlich anders, zuweilen gilt sie gar als unbekannt.

selbst

weder die hoffnung, noch die verachtung schüren.

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