
keine ahnung, wie ich jemals von fernet (menta, versteht sich) auf ramazotti oder gar jägermeister absteigen konnte. seltsame mentale verirrung. auf eis hab ich den aber noch nie probiert.
ich sollte definitiv viel öfter mal werbetexten, das macht mächtig spaß. hat fast was lyrisches, so seltsam das auch klingen mag. man arbeitet viel mit leerstellen und struktur. und solange wordpress (ganz unten rechts) allen ernstes behauptet, sogar code sei poetry, dann kann ich das doch erst recht.
vielleicht doch irgendwann mal die letzte cd von johnny cash besorgen. nicht wegend des films, der gerade lief. sondern weil ich immer wieder mal dieses video (achtung: youtube!) ansehe. was ist schon dieser britische telekomtenor zum beispiel, der gerade permanent auf die werbetränendrüse drückt. gegen dieses simple stück ende. nichts.
warum wohl das blogoscoop-logo hier ganz normal erscheint, auf minuszero dagegen pechschwarz statt transparent? aber nur auf der seite, nicht im originalzustand. da sieht man noch, das beide genau gleich sind.
sowas werd ich wohl nie begreifen.
ich weiß ja, man fragt ja nicht warum, wenn es um so einem kram geht. man ist zufrieden mit dem, was man kriegt. schon okay. es würde mich einfach nur mal interessieren. weiter nichts.

was sind das für zeiten. es gibt offensichtlich keine hellen schafe mehr. schwarze schafe sind auch out. neulich aber, an der ostsee bei dierhagen, wurde ein kleines rudel blauer schafe gesichtet. wohl die letzten ihrer art, denn jedes von ihnen war an wenigstens einem fuß in eisen gelegt.
bestimmt, damit sie nicht auch noch wegfliegen. ich bin sicher.
unterwegs, brot kaufen und milch. dabei das rilke projekt 2 gehört. sehr seltsam, all die engel in neukölln. im brausen und rauschen der stadt gefangen, darunter das eigene atmen. (ohrstöpselproblematik.)
irgendwann um diese zeit, im august 2004. da war es doch, da bin ich nach berlin gezogen. aber wann genau? wie gut, wenn man im blog nachsehen kann, wie das alles so war, im eigenen leben. exakt heute, vor vier jahren.