am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich jetzt den frühling genießen und den sommer auch noch, wenn es irgendwie geht. ansonsten würde ich einfach abwarten, wohin die reise führt.

totes land (32)

wieder tagelang nicht im text, nur im kopf damit beschäftigt. aufgeben, einfach alles löschen. so einfach wäre das. aber so einfach ist es nicht. nie. kranksein ist dabei übrigens keine entschuldigung. das bißchen röcheln und rotzen. auch all die anderen dinge nicht, die im weg zu stehen scheinen. es ist doch so, nichts macht (mich) so müde und fertig, wie nicht zu arbeiten.
kurz vor zwölf dann doch endlich die datei geöffnet. mich fast dazu gezwungen, so kann es ja nicht weitergehen. und siehe da, die seite, an der es seit tagen, wenn nicht wochen hakt, scheint eine funktionierende form gefunden zu haben. zumindest einen ansatz, den es auszubauen heißt. gleich morgen am besten.
aber leicht war das nicht.

also wieder einmal in einer situation, in der es vollkommen irrelevant ist, was ich selbst will. das ist ja nun nichts neues. was reg ich mich also auf?

das wirklich üble, wenn man nicht richtig blind tippen kann ist ja, daß man immer wieder auf seine hände sieht. sehen muß. in meinem alter ist das eben, naja, entlavend mitunter. (wohin rubriziert man jetzt sowas? unter beruflich oder privat?)

ob das erlaubt ist, am heiligen ostersonntag, zu räumen, zu saugen und zu wischen? zur auferstehung wohnlicher behaglichkeit vielleicht? wirklich zu dumm, aber gebügelt hab ich gestern schon.

schöne neue worte aus den täglichen "nachrichten" (16)

heute: Gestalter/in für visuelles Marketing
(entdeckt beim überfliegen des heutigen stellenmarktes. und das, nachdem ich mich bereits schaufenstergestalterin nennen muß, laut seinerzeit aktueller prüfungsordnung der ihk, und kurz nach mir die leute zur schauwerbegestalterprüfung antraten, wo wir im grunde doch allesamt schlicht und einfach dekorateure sind.)

schöne neue worte aus den täglichen „nachrichten“ (16)

heute: Gestalter/in für visuelles Marketing
(entdeckt beim überfliegen des heutigen stellenmarktes. und das, nachdem ich mich bereits schaufenstergestalterin nennen muß, laut seinerzeit aktueller prüfungsordnung der ihk, und kurz nach mir die leute zur schauwerbegestalterprüfung antraten, wo wir im grunde doch allesamt schlicht und einfach dekorateure sind.)

zuerst die tageserschöpfung, dann die nachthelle. wach sein, wach bleiben. das muß wohl so.
karfreitag und ostern sind seltsame tage, wenn man es genau bedenkt. wenn man sie ohne versteckspiele und sonstige familiäre eiereien verbringt. zuerst dieses gnadenlose leidensszenario, ohne jeden sinn und zweck. dann dieser überlebenskitsch. widerlich. anmaßend. dumm. absurd.
(höchste zeit für meine enttaufe.)

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