gestern abend gegen 21 uhr den wasserkocher benutzt, um die letzte kanne tee des tages zu bereiten. danach den leeren behälter zurück in die kontakte gestellt. so wie immer. anschließend ca. drei stunden gelesen, zwei stunden gedöst, sieben oder acht stunden geschlafen, ein bißchen auf dem balkon gesessen und schließlich aus dem haus gegangen, zweimal sogar. bei der rückkehr festgestellt, daß der wasserkocher die ganze zeit angestellt gewesen sein muß. die rote lampe leuchtete, die heizspirale innen glühte. wasser war keines drin. sonst hätte der mechanismus wohl auch funktioniert, denke ich.
da hab ich wohl schwein gehabt, das ding – ganz aus plastik – ist nicht mal kaputt. nur der stromzähler hat sicher mächtig geackert, stundenlang.
gesund werde ich irgendwie auch nicht. das mag unter anderem an dieser angelegenheit hängen. (kein scherz! ;-)
krank genug, um gegen neun erschöpft ins bett zu kriechen. dann aber wieder einigermaßen klar, also doch noch die letzten übersetzungskorrekturen für morgen eingearbeitet. und wo ich nun schonmal mit dem laptop dasitze. ach, das netz ist immer so nah. wie hab ich nur gelebt, so vor sieben, acht jahren?
schöne neue worte aus dem eigenen hirn (5)
genial, dachte ich: blogasmus! (ist aber schon vergeben, web 2.0 oder so.)
zwischen zwei extremen stoffen, eingezwängt mitunter. manchmal sogar wie erstarrt, daß für eine weile nichts mehr geht. aber so sieht es aus, was soll ich tun. während das eine, bislang kaum angefangen, möglichst zügig fertig geschrieben werden sollte – vielleicht nur der form halber, keine ahnung – läuft bereits die vorbereitung, die recherche für das andere. und beides hängt und schleppt, immer und immer wieder. kein wunder eigentlich, denn es könnte wohl kaum etwas geben, das sich in punkto stimmung und ausrichtung mehr unterscheidet. das eine eng und karg, auf höchstens 100 seiten konzipiert. kein roman eigentlich, eine parabel vielleicht. oder eine novelle, unerhört. das andere jetzt schon mit reichtum gesegnet, mit dankbarkeit und fülle. oder liebe vielleicht? wo sich doch die geschichte noch gar nicht recht manifestiert hat. doch da muß ich nur die bilder ansehen, dann sehe ich bereits. das zumindest ist gut.