am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

frauen und technik

kleine übersetzungsproblematik aus dem alltag. eine freundin bittet mich, ihren neuen mp3-player mit ihr zusammen zu ergründen. eine bedienungsanleitung gibt es nur auf englisch, und das kann sie nach eigener einschätzung nicht besonders gut. darüber hinaus ist das gebotene englisch auch nur rudimentär, made in hongkong steht auf der neutralen verpackung. „…the player dose no responce…“ steht da zum beispiel.
ich lege T beiseite und stelle als erstes die sprache auf ‚deutsch‘ um. das geht immerhin, die freundin freut sich. und es kann doch in allem nicht so schwer sein, dem ding ein bißchen musik abzuverlangen, wie es sich gehört. ist es dann auch nicht, das teststück dudelt schon nach ein paar sekunden.
später allerdings frage ich mich eine ganze weile, was denn um himmels willen ‚lokale heft‘ heißen könnte. der einfachheit halber schalte ich nochmal kurz ins englische zurück. klar, hatte ich mir fast schon gedacht. ‚local folder‘, natürlich.

(by the way: der titel dieses beitrags steht natürlich in keinerlei zusammenhang mit seinem inhalt, ich weiß.)

eines habe ich nach gut zwei jahren gelernt. in berlin ist der herbst ein ersatz für den fehlenden frühling. und langsam fange ich an, das ganz enorm zu mögen. diese sonne, dieser wind. heute zum beispiel. die heizung ist aus, die balkontür steht weit offen. besser geht es nicht.

für heute abend wäre ja der anruf in sachen mietsicherung angekündigt gewesen. kam aber nicht.
ist das jetzt als gutes oder doch eher als schlechtes zeichen zu werten?
keine ahnung, einstweilen gönn ich mir einen schnaps. und dann mal weitersehen.

migränetag. gegen mittag einen kurzen artikel fertig gemacht und dann die anstehende liste auf morgen geschoben. anschließend nur noch in der wanne gelegen, beinah bewegungsunfähig. jetzt erst wird es wieder, vielleicht. aber totmüde bin ich.

kann das sein, kann man an einem samstag nachmittag in der bundesdeutschen hauptstadt geschlagene drei stunden lang in gefühlten fünfundzwanzig läden vergeblich nach den richtigen staubsaugerbeuteln suchen?
antwort: ja! geht! ist überhaupt kein problem.

so! jetzt mal wieder daumendrücken für einen einstweilen mietsichernden job. 50:50 mal wieder, sieht also nicht schlecht aus.

schuld sind die helden. unter anderem.

gemütsverfassung: winter, greift nach mir. (kommt davon, wenn man dem drang nachgibt, und die heizung wider besseren wissens doch anstellt. s. u.)

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner