die drei kapitel durchgekürzt, anders kann ich es nicht sagen. ist aber gut so. beinah radikal, für meine verhältnisse. jetzt kommt ein brocken, das hab ich im blut. im nächsten kapitel muß das thema auf den tisch, zumindest ein stück weit. anders geht es nicht, sonst schreibe ich mich fest. oder in einen kreis hinein, was noch schlimmer wäre.
kommt davon, wenn man sich eine hermetische hauptfigur baut. da kriegt man dann schwierigkeiten, die geschehnisse klarzustellen. pech. ;-)
heute s 25 via südkreuz gefahren. aber andere richtung.
nachtgedichte
das ging ja schnell mit den ollen schinken. sehr schöne seite übrigens.
totes land (6)
murks. eine langsame steigerung wäre inhaltlich durchaus angebracht, habe ich festgestellt. praktisch gesehen läßt sich so aber nur schwer eine spannung aufbauen. zehn bis zwölf seiten, bis das kernthema (auf dem papier) steht, sind recht viel. und so viel wird es sicher.
das alte problem, literatur vs. lesekomfort. mist.
kürzen, denke ich. oder die chronologie verschränken. mit anderen worten, springen. was wiederum zu literarisch sein könnte. man entkommt dem einfach nicht.
totes land (5)
heute in die gestern so vermißte konkrete arbeit gefunden und das 3. kapitel durchgeackert. dabei festgestellt, daß das 1. und 2. kapitel ebenfalls noch einmal durchgeackert werden will. bin aber noch unschlüssig, ob es nur reine vergeßlichkeit ist oder ob wirklich arbeit ansteht.
andererseits: beim schreiben hab ich mich noch nie selbst betrügen können. fakt ist, daß allzulange pausen in der konkreten textarbeit immer schädlich sind. und auch, daß insbesondere der anfang besser solide gebaut sein sollte.
manchmal denke ich, daß ich nichts dagegen hätte, wenn der körper unterhalb des obersten wirbels eine maschine wäre, die einfach oder schwierig zu warten, dennoch keine schmerzen zu bereiten in der lage wäre. heute zum beispiel, wo der schmerz kaum mehr als schmerz erkennbar, nur noch eine permanente denkbar unangebrachte erschöpfung ist.
dann fällt mir wieder die migräne ein, und ich verwerfe den gedanken. leben in einem körper scheint mir seit jeher ziemlich ausweglos zu sein.
totes land (4)
nach wie vor bewegt sich das projekt sehr langsam. noch baut sich die struktur, und ich baue kräftig mit. so muß es sein. andererseits ist derzeit noch nicht allzuviel möglich in bezug der konkreten umsetzung, also schreiben. ich sitze am 3. kapitel. bislang sind aber die kapitel nicht sonderlich umfangreich gedacht, dementsprechend sehen sie auch aus. alles bleibt knapp und auf den punkt gerichtet, hoffe ich, selbst in der allerersten fassung. das ist gut so. das gefällt mir. mal was anderes, nach dem stilistisch etwas festgefahrenen geschreibsel der letzten zeit.
die grundlegenden eckdaten sind auch schon seit einiger zeit geklärt. die namen vergeben, die zeitstruktur einigermaßen geregelt. kann also nur besser werden, auch mit der konkreten arbeit.
