überraschung! ist einstweilen auf eis gelegt, weil unvermittelt die kunst geschrien hat. das kommt davon, wenn man sich an dumme alte slogans erinnert.
futur III, verdreht
hab ich da richtig gehört? „Im dritten Zimmer haben die Nachmieter ein Bett zurückgelassen.“ der sprecher der sendung Unsere erste gemeinsame Wohnung (heute ziehen fritz & rike nach köln) spricht es wie selbstverständlich aus. kann also eigentlich nicht sein, möchte man meinen.
dennoch fordere ich hiermit endlich ein solides tv-lektorat, und stehe dafür natürlich jederzeit zur verfügung. ;-)
daß ich aber auch immer wieder, wenn im fernsehen von ‚medjen‘, also ‚medien‘ die rede ist, ‚mädchen‘ verstehen muß. ist schon irgendwie albern.
frauen und technik
kleine übersetzungsproblematik aus dem alltag. eine freundin bittet mich, ihren neuen mp3-player mit ihr zusammen zu ergründen. eine bedienungsanleitung gibt es nur auf englisch, und das kann sie nach eigener einschätzung nicht besonders gut. darüber hinaus ist das gebotene englisch auch nur rudimentär, made in hongkong steht auf der neutralen verpackung. „…the player dose no responce…“ steht da zum beispiel.
ich lege T beiseite und stelle als erstes die sprache auf ‚deutsch‘ um. das geht immerhin, die freundin freut sich. und es kann doch in allem nicht so schwer sein, dem ding ein bißchen musik abzuverlangen, wie es sich gehört. ist es dann auch nicht, das teststück dudelt schon nach ein paar sekunden.
später allerdings frage ich mich eine ganze weile, was denn um himmels willen ‚lokale heft‘ heißen könnte. der einfachheit halber schalte ich nochmal kurz ins englische zurück. klar, hatte ich mir fast schon gedacht. ‚local folder‘, natürlich.
(by the way: der titel dieses beitrags steht natürlich in keinerlei zusammenhang mit seinem inhalt, ich weiß.)
für heute abend wäre ja der anruf in sachen mietsicherung angekündigt gewesen. kam aber nicht.
ist das jetzt als gutes oder doch eher als schlechtes zeichen zu werten?
keine ahnung, einstweilen gönn ich mir einen schnaps. und dann mal weitersehen.