am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

daß ich immer noch lebe in der illusion, die anderen wüßten von der welt, in der art, wie ich selbst von ihr zu wissen glaube.

monstermigräne, die erste nach monaten, die mehr als moderat über die bühne gegangen sind. 24 stunden zusammenreißen und den tag versuchen, so gut es eben geht. die nächsten 24 stunden in der waagerechten, weltvergessen und hilflos, gefangen in einer art glut. schlaflos dazu. bleiben müssen, abwarten, in diesem körper, der macht, was er will.
heute dann überrascht festgestellt, daß in den zwei tagen fast drei kilo verloren gegangen sind. gut, essen war nicht drin, an einen yoghurt und ein halbes altes brötchen erinnere ich mich. aber kann es das sein? was da wohl abgehen mag, in diesem migränefremdkörper, dem man zwangsläufig beiwohnt. verbrennungsvorgänge ungeahnter qualität. ich schaue in den spiegel und stelle erleichtert fest, daß es nicht die rechte kopfhälfte ist, die abgeschmolzen ist. (wären ja vermutlich auch keine 3 kilo, oder?) statt dessen sitzt die hose locker, immerhin. (als diät ist migräne dennoch nicht zu empfehlen, nein! wer weiß, auf welche ideen die 40kilomädels heutzutage sonst noch kommen, sich das migränegen injizieren oder so. wer schlank sein will, muß leiden. was für eine welt.)

migräne, unterschwellig und nachgeschoben. ein tag also, den es einfach nur zu bewältigen gilt. und danach schnell zu vergessen, obwohl.

kein auge zu bis gegen acht.

not ist kein grund.
für die liebe. nur mut.

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