am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ein gleißender mond
schneidet ein loch
in die nacht
eiskalt

ode an den kosmos

während ich warte, immer noch, auf die längst fällige absage antwort, steckt im briefkasten eine absage, wieder einmal, mit der ich nun wirklich nicht mehr gerechnet hätte. ein echter brief, richtiges papier. etwa drei monate her, die anfrage.
na gut, dann hätten wir das jetzt auch geklärt. und nur weiter so. ich kanns ja vertragen.

lahmer tag. andererseits hatte ich ja eigentlich vor, heute mal liegenzubleiben, nicht zu arbeiten. virenbedingt. dann war ich auf einmal mit dem rad unterwegs nach kreuzberg, schnell noch den receiver abholen, bevor es morgen anfängt zu schneien. wo ich doch eh nicht arbeiten will, paßt das doch ganz gut. dachte ich. aber grausig, dieser wind, dieser regen. (aber prima, dieser seemannspullover mit den ausfahrbaren ärmeln.)
morgen ist dann auch noch ein tag zum einfach mal nicht arbeiten. oder was auch immer. (schätze aber, daß ich irgendwie untauglich bin für sowas.) abwarten.

kranksein macht müde, wenns auch nur ein bißchen ist. krank, meine ich. müde ist viel.

zeitumstellung

wer denkt dabei eigentlich an uns nachtmenschen? haben wir nicht auch ein recht auf ein bißchen licht?

heizperiode

passend zum wetter huste, rotz und röchel ich derzeit ein bißchen.

totes land (1)

so kann es gehen. von dem ursprünglichen konzept, hier unter dem namen ‚identität‚ verbucht, ist nur die struktur geblieben. nach wie vor handelt es sich um einen vorkrimi, wie ich das genannt habe. also die geschichte vor der tat. der täter, wenn er noch kein täter ist. das ist aber auch alles. die story ist eine ganz andere, was naturgemäß probleme aufwirft. das eilige nacharbeiten des personals zum beispiel.
immerhin habe ich aber auf die art endlich eine verwendung für den schönen namen Karla. den habe ich schon seit über 10 jahren in petto. er bedeutet übrigend Die Freie, wie ich gerade nachlese. das paßt ja.
arbeitstitel: totes land. (wie man sieht.)

sonne und wind

in diesem jahr bemühe ich mich rechtzeitig um konsequenz. ich stelle mir den wecker und stehe dann auch auf. selbst wenn ich nur knapp fünf stunden geschlafen habe, das ist doch kein problem. jetzt ist es hell, fast warm sogar, bei weit geöffneter balkontür. und ich habe längst schon einen anfang gemacht.
komm doch, winter, komm doch! wir werden sehen, wer diesmal siegt.

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