am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

void? vielleicht hätte ich besser ‚wasteland‘ geschrieben. (waste = müll, oder?)

die träume zeigen es, letztendlich. trotz schlaflosigkeit sind träume da, was einigermaßen überrascht.
verwirrung und verzweiflung, nach drei stunden schlaf. ich weiß nicht mehr, ich will einfach nicht wissen, daß U und G zwei verschiedene menschen sind. etwas, was real natürlich keine schwierigkeit darstellt. wenn auch beide, jede auf ihre art, mir die freude über sie zurück in den rachen gestoßen haben. mich zurückgelassen in einer entsetzlichen leere, in schwiegen, warten und raten.
darüber hinaus klären träume die verhältnisse, decken die gerüste und konstrukte auf, die hilfslinien des lebens. dopplungen und wiederholungen.
nur selten gibt die eine oder andere erkenntnis, und niemals ist gewißheit leicht zu ertragen. heute zum beispiel die, daß ich lebe wie eh und je. wie ich gezwungen war zu leben, seit ich alleine laufen und selber sprechen kann. einziger unterschied mag sein, daß es normalerweise nicht mehr weh tut, heute. wenn nicht außergewöhnliche umstände eintreten, ist es harmlos, routine mittlerweile. dann sehe ich aus, lache und rede wie ein mensch. von außen betrachtet. ich falle nicht mehr auf. diese schmerzfreiheit mag gewöhnung sein. oder aber schlichte abnutzung.

identität (6)

nachts immerhin, beim verzweifelten schleichen durch die räume, ganz leise, bewegen sich die frischen identitäten, sortieren das konzept um, schieben daran und darin wie mit bauklötzen. vieles ist unsinn, das meiste nicht zu erkennen, aber die gestern noch erwähnte lücke macht anstalten, sich anstaltslos zu schließen.
so ist das, mehr muß nicht. das leben ist gut, solange das schreiben bleibt. was über dieser grenze liegt, ist bonus.

identität (5)

einmal durch das bestehende, aber schon monate alte, ein wenig in vergessenheit geratene konzept gerauscht und die neu entwickelte ebene eingezogen. hat überraschend gut funktioniert, war absolut keine große sache. vor allem mußte die perspektive glattgezogen werden, damit war die sache kein problem. es gibt also einstweilen keine erste person mehr. das bringt nichts, so wie es jetzt gerade aussieht.
in der mitte der zweiten hälfte klafft noch ein loch, das spüre ich genau. so kann es natürlich nicht bleiben, aber auch das wird sich bald geben. erfahrungsgemäß entwickelt sich so ein ding mit freuden wie von allein, wenn es erst einmal wieder in schwung gebracht wurde. was hiermit geschehen ist.
ich könnte mir durchaus vorstellen, daß sich vor allem die frisch integrierte story, die ja bislang genau genommen kaum mehr als ein ansatz ist, sich noch ein wenig breiter machen wird. abwarten. bis morgen.

i’m the void.

ich rauche und trinke. sieht fast so aus, als wollte ich mir endgültig den rest geben. ist aber vielleicht nur eine erstverschlimmerung, von wegen der gleich wieder versandeten meditationsansätze neulich.

identität (4)

manches bewegt sich schnell, anderes eher langsam.
die identität ist jedoch nicht aufgegeben, sondern erfreut sich derzeit äußerster vitalität. immer noch strukturarbeit, figuren- und storyentwicklung, was natürlich hand in hand geht, perspektivische entscheidungen. verdichtung der materie also. es wird, denke ich. bald schon.

komisches pfeifen im ohr, der hunger machts. ich sollte nicht vom verhungern schreiben, reicht doch auch so. ich mag eh nicht mehr. befindlichkeitsbloggerei, überlebenskitsch. (leider nicht mein wort.) schlaflos lese ich lyrik. wenn jemand sonne sagt, verstehe ich übrigens manchmal meinen namen. genauso bei zusammen. seltsames phänomen, so unsinnig. da hilft nur noch arbeit, arbeit, arbeit. und einfach nicht mehr leben. ganz einfach.

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