am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

in der eckkneipe gegenüber rutscht immer wieder die deutschlandflagge von dem cocacolaschild. schon dreimal, jetzt.

fehlpaß

ich seh grad beckham im fernsehen. ein bißchen bin ich überrascht. den gibt es ja wirklich, der spielt sogar richtig fußball. läuft über den platz und tritt gegen den ball und so.
oh mann, dann ist am ende sogar diese viktoria echt?

die balkoneinrüstung nimmt seit gestern gestalt an. bislang ist es weniger schlimm als befürchtet. die oberen bretter wirken wie eine art sonnenschirm und bescheren mir zwei extrastunden schatten. mir macht das nichts, wer arbeitet schon in sengender sommerhitze? (die kommen wird, bald schon, ganz sicher!) aber die tomaten mögen es eher nicht.

allerdings ist es ohnehin eher auszuschließen, daß die tomaten eine fassadenrenovierung überleben werden. also was solls? andererseits ist es natürlich traurig, weil sich da gerade die ersten früchte zeigen.

bleibt die frage nach der farblichen gestaltung. inzwischen hege ich eine leise hoffnung, denn da ist wirklich sehr viel ziegelfläche an diesem haus, um den ganzen balkonkomplex herum. wer wäre so blöd, das alles streichen zu wollen?
und es ist natürlich laut, draußen. es ist mächtig laut. ich hasse lärm. sagte ich das schon?

klug ist es nicht, einen text an einem tag druckfertig schreiben zu wollen oder zu müssen. besser ist es in jedem fall, ihm ein oder zwei tage zum aushärten zu geben. aber was soll ich machen, deadline ist deadline. auch wenn ich mir durchaus denken kann, daß die anderen sicher nicht alle pünktlich sein werden. selbst wenn sie schon wesentlich länger am thema sitzen. ich hab ja erst vor einer woche davon erfahren.
eine durchsicht noch, bis zwölf.

vergeben(s)

besagte post ist übrigens ausgeblieben, tatsächlich. das hätte ich wirklich nicht gedacht. ein grundlegender wandel also, zumindest ein schritt? erwartungen, interpretationen, unsicherheiten.
die erkenntnis ist jedoch im grunde ganz simpel, nur eine der vielen wiederholungen im leben. äußerlichkeiten ändern nichts an inneren zuständen, verbohrtheiten. so war es schon immer, wohin man auch geht. es bleibt, wie es ist. nur die vorzeichen, die polaritäten wechseln, ab und zu. ansonsten dreht sich alles im kreis, mehr nicht.

grüße in die kleine stadt

schenken und beschenkt werden. das eine ist wie das andere, wenn es gut läuft. wenn die dinge in balance sind. und ein geburtstag ist so gut wie jeder andere, nicht einmal ein zeitenwechsel. wenn es gut läuft.

cross & flame (ca. 5min)
(gefunden bei der stattkatze am 29.10.2005. link nicht mehr möglich, die archive gelöscht, der abschied vollzogen. sorry, for the accent, cat.)

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner