am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wieder nix, dabei sah es ganz gut aus. also: weiter im text. nicht mal luft holen, zwischendurch. warum auch, luft?

neukölln eben

da scheint sich eine art muster herauszubilden. immer, wenn ich nach hause komme, steht der rbb vor der tür. diesmal noch die polizei dazu. tja, neukölln eben!
von wegen. es hat nur ein bißchen gebrannt und ein alter herr mußte in sicherheit gebracht werden, das ist alles. mehr war nicht, so sagt man mir.
wie langweilig. und ich dachte, ich wäre hier mitten im slum. seit ein paar wochen zumindest.

hierogplyphen

nach eingehender betrachtung obenstehendes symbol auf der liste mit ‚pflanzen‘ übersetzt und folgerichtig für angemessene balkonausstattung gesorgt.
3 tomatenpflänzchen, je 1 x thymian, basilikum, zitronenmelisse und rosmarin. überhaupt, fast nur kräuter in diesem jahr, auch wenn die nicht blühen. auch wenn ich das wenigste davon benutzen werde. dennoch, ich liebe den geruch. darüber hinaus nur männertreu und lavendel. vielleicht wieder eine susanne, wie in letzem jahr. das muß sein.
der anschließende listenpunkt, ’schreibtisch ordnung‘, ließ sich hingegen recht einfach zu entziffern. dafür umso schwerer umzusetzen. papierberge, weiter nichts, die es zu sichten und umzuschichten galt. aber seltsam, wie aufwühlend das sein kann, mitunter.

schöne neue worte aus dem eigenen hirn (2)

angesichts meiner nordneuköllner lage könnte ich mich mit fug und recht ab sofort als prollpoetin bezeichnen. und warum auch nicht, wir sind schwer im kommen hier. kein tag, an dem ich nicht dem rbb über den weg laufe. impressionen sammeln, oder irgend etwas in der richtung, schätze ich. oder die spielen, wer es findet zuerst, das slum.

identität (1)

zwischen diesem und jenem immer wieder der versuch, über das neue projekt nachzudenken. die grundlinie steht schon länger, die konstruktion sowieso, die story im großen und ganzen auch. dennoch fehlt etwas, ich weiß nicht was.
schwer zu erklären, wie das ist, wenn man weiß, daß etwas noch nicht richtig ist, etwas grundlegendes. daß etwas entschieden werden muß, obwohl doch das projekt noch nicht einmal angefangen ist. also substanzlos, unexistent.
so richtig weiß ich noch nicht, wo es eigentlich klemmt. es muß so etwas wie ein tragendes moment sein, das aber nichts mit der story zu tun hat. es ist eine figur, der noch etwas fehlt. etwas inneres. denke ich.

skizzen

morgen ist bürotag und zwar dringend. die liste ist auch fast fertig. also zumindest wiedergefunden, wenn ich ehrlich bin. jetzt müßte ich sie nur noch entziffern können, irgendwie. liegt wohl an dem fast schon vergessenen innenarchitekturstudium, daß ich zu markanter bleistiftarbeit neige.

to pope?

ich glaube, ich fürchte, ich weiß auch nicht… aber ich werde wohl für morgen mal was auf meinen (nicht existenten) tv-kalender schreiben müssen. popetown, morgen auf mtv, um 21.30h. das muß man wohl einfach gesehen haben, um ein bißchen mitreden zu können. hier vielleicht auch noch. mehr davon, bitte!

manchmal überrasche ich mich selbst indem ich singe, am frühen morgen. fühlt sich an wie verwirklichung, jedesmal. auch nachts übrigens, obwohl das natürlich etwas ganz anderes ist.

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