am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

soft room

gegen ende des zweiten berliner winters endlich dazu gekommen, im schlafzimmer blickdichte vorhänge anzubringen.

gefressen

bei der lesung gestern beim pellkartoffelntext versehentlich die reihenfolge von Hunger, Kälte und Krieg verdreht. danach der satz: In genau dieser Reihenfolge. irgendwie ein blödes gefühl, den dann aussprechen zu müssen. aber was soll man machen?
beim resopaltext hingegen spontan, aber in voller absicht, das letzte wort geändert und gefressen gesagt.
und anschießend sehr viel gegessen.
eine ausgesprochen gelungene lesung also, außergewöhnlich exquisit und lecker, auch textlich gesehen. hingewiesen sei hier exemplarisch auf herrn paulsen und mequito. der eine mit einer eisgekühlten fischmenschtragödie, punktgenau. der andere rührt in sprache, wie in soßen, und tötet sie dabei definitv nicht, ganz im gegenteil. (ich frag mich, ernsthaft, wie er das macht.)
einen toast auf die beiden organisatorinnen modeste und wortschnittchen – den ganzen streß am rande bemerkt man ja meistens nicht – auf sven natürlich, für das geile bild, und nicht zuletzt auf die damen und herren vom café babel – auch ein ziemlicher aufwand, stelle ich mir vor.

good morning

übler als der lärm sind die erschütterungen des fußbodens, am schlimmsten aber die tatsache, daß der auspuff des baggers nach oben, richtung schlafzimmerfenster zeigt.

wir essen glück

es ist soweit, wir lesen wieder einmal vor. diesmal vom glück und vom essen und trinken. mit dabei sind: bov bjerg, cassandra, don alphonso, mequito, don dahlmann, parka lewis, herr paulsen, wortschnittchen und melancholie modeste. ich selbst werde aus den bones, meinen anderen blog lesen. ein bißchen was übers essen gibt es ja da.
und jetzt muß ich schnell in die küche, es handelt sich schließlich um eine gelage-lesung morgen. und das will gut vorbereitet sein.

mehr info im HSB

lesungshinweis

nach dem baden sagt mir der nur selten gemachte schritt auf die waage, daß seit anfang des jahres bald 5 kilo weggehungert sind. ganz und gar absichtslos, also fast eine freude, würde ich sagen. wenn ich nicht wüßte, wie und warum. aber das nur am rande, und nichts weiter an dieser stelle. samstag ist schließlich das große fressen angesagt. äh, lesen meine ich natürlich. ;-)
und ich bin dabei.

nach vorgabe schnell noch eine story – oder zumindest etwas in der richtung – geschrieben. vermutlich ziemlicher quark, aber was solls? besser als nichts, heute war schließlich die deadline. also abgeschickt, das zeug, und jetzt heißt es wieder einmal abwarten. auf die ablehnung vermutlich, wie immer, in letzter zeit. (dabei ist der schnitt gar nicht so schlecht, nur noch recht selten kassiere ich rein formales abgekanzel.)

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