die hiesige runderneuerung ist (so gut wie) abgeschlossen. es gibt nunmehr auch eine heimische blogroll, ein querschnitt sozusagen, durch das, was ich so an blogs verkonsumiere. nicht alle tagtäglich und jedes einzelne wort bis tief in die kommentare hinein. aber doch eine ganze menge, immer wieder mal, das wechselt eben. mal zucker und mal salz, wie das leben so spielt.
man liest sich.
während der vielen u-bahn-fahrten heute die idee, den zuletzt beackerten stoff in ein hörspiel umzubasteln. einfach so, nebenbei. das sollte nicht viel aufwand sein, ich steck ja noch so gut wie drin. und schon fängt die eine hauptfigur an zu plappern, sich als erzähler aufzuspielen. tja, so schnell kanns gehen, und die entscheidungen sind gefallen. (aber mal sehen… wer weiß…)
retro?

gestern beim aufräumen endlich mal in den beutel geguckt, der mir schon beim umzug vor 1 1/2 jahren irgendwie rätselhaft war. darin ein paar turnschuhe gefunden (sneakers?), die der renner der saison werden könnten. (wenn da nur nicht dieses rot-weiß wäre.) andererseits dürften die dinger rund dreißig jahre alt sein, also nix retro. original! zum beweis genügt ein blick auf das markenschild:

drei riemen, nicht drei streifen!
wait & cut
an den seiten ein bißchen spitz, fragt sie und schnippt mit der schere. ich zucke mit den achseln, ohne brille sehe ich nicht bis zum spiegel. und hinten vielleicht fransig? ich weiß es nicht. vielleicht, sage ich dann, mal was anderes. und schäme mich gleich für diese blödsinnigen satz. wenn du mal weggehst, sagt die frau mit der schere zufrieden, kurz bevor sie dann gnadenlos loslegt und oben gleich ein bißchen zuviel abschneidet. das spüre ich, ganz genau, auch ohne brille. zu spät.
naja, was will man verlangen, denke ich, als ich meine acht euro plus trinkgeld löhne. so ist das eben in diesen läden, in denen man abgefertigt wird wie beim amt oder beim arzt. das wartezimmer ist immer voll, und alle murmeln zum abschied brav auf wiedersehen. wie im chor.
inzwischen hab ich mich schon ein bißchen gewöhnt, merke ich gerade. und gleich gehe ich mal weg, dachte ich mir so. hat die frau ja gesagt.
wait & cut
an den seiten ein bißchen spitz, fragt sie und schnippt mit der schere. ich zucke mit den achseln, ohne brille sehe ich nicht bis zum spiegel. und hinten vielleicht fransig? ich weiß es nicht. vielleicht, sage ich dann, mal was anderes. und schäme mich gleich für diese blödsinnigen satz. wenn du mal weggehst, sagt die frau mit der schere zufrieden, kurz bevor sie dann gnadenlos loslegt und oben gleich ein bißchen zuviel abschneidet. das spüre ich, ganz genau, auch ohne brille. zu spät.
naja, was will man verlangen, denke ich, als ich meine acht euro plus trinkgeld löhne. so ist das eben in diesen läden, in denen man abgefertigt wird wie beim amt oder beim arzt. das wartezimmer ist immer voll, und alle murmeln zum abschied brav auf wiedersehen. wie im chor.
inzwischen hab ich mich schon ein bißchen gewöhnt, merke ich gerade. und gleich gehe ich mal weg, dachte ich mir so. hat die frau ja gesagt.