am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

over the bones

seit einer weile schon macht es spaß, abseits sowohl der literarischen welt wie auch des hiesigen alltagbloggens, ein wenig an den knochen, nein, nicht zu nagen, sondern eher im gegenteil. ein bißchen fleisch und muskel, ein wenig haut hier und da, ein gesicht. außerdem in korrekter GROSS- und kleinschreibung, die so häufig moniert wird. aber unreformiert, darauf bestehe ich. auch im ab sofort öffentlich zugänglichen zweitblog: over the bones (aber so richtig fertig isses noch nich!)

nachtrag zum lesenachtrag

heute dann, aufgrund der eher mäßigen biopraphie, nach easter gegriffen und durch die neuköllner naßkalten straßen gelaufen. because the night, so dachte ich. und dann folgt ghost dance, we shall live again. wie konnte ich das vergessen? der song mit der blockflöte, damals hundertfach gehört. (die platte knirscht entsprechend.)

lesenachtrag in listenform

antje rávic strubel: fremd gehen (hier angedeutet)
christian kracht: 1979 (ausgezeichnet)
victor bockris: patti smith, die unautorisierte biographie (naja…)
peter stamm: in fremden gärten (naja…)
butz peters: tödlicher irrtum, die geschichte der raf (ein eigenartiges stück irgendwie auch eigener vergangenheit; die namen, die nachrichten, die fahndungsfotos)

besser spät als

in der u-bahn falte ich die zeitung auf. das sieht bestimmt blöd aus, denke ich. es ist bereits dunkel draußen, es ist reichlich spät für eine tageszeitung. das muß ich zugeben.
gerade merke ich, daß es die von gestern war. verzeihung… vorgestern inzwischen.

ein treffen mit fremden/freunden

netter abend gestern, sehr nett. eine überaus angenehme und amüsante lesung in einer offensichtlich bestens sortierten buchhandlung. (die für mich leider ein wenig zu weit entfernt liegt, sonst wäre es eine höchst erfreuliche entdeckung.) auch eine möglichkeit, einen von grund auf versauten tag doch noch irgendwie zu retten. liebe leute und worte, roter wein und stapelweise frisch gedrucktes. (wenn nur die sache mit dem namen nicht wäre… aber ich wollte ja nichts mehr sagen.) so dürfte es öfter mal sein. gerne auch, wenn mein aktueller menschenkompatibilitätswert ein wenig höher liegt.

termin

saumiserable laune heute. hilft aber nix, muß gehen, irgendwie. rüber nach mitte, den neuen freund begrüßen. (buchhandlung georg büchner am kollwitzplatz, 20h.)

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