was auch sonst. ich bin ein elend oder so.
wip – das ende bauen
die letzte szene zieht sich, das hätte ich nicht gedacht. doch, irgendwie schon, ist ja schließlich das ende. das will gebaut sein, keine frage. heute also noch einmal die nächtliche beistiftarbeit eingepflegt, dabei wieder viel verschoben, verändert, zurechtgerückt. vielleicht, vielleicht auch nicht. zur überprüfung dann gleich wieder einen ausdruck gemacht, für später, für die bleistiftkorrektur. ich hoffe mal, daß es dann die letzte ist. morgen?
N?
so, die kawa trägt ab heute die bezeichnung BNW und irgendeine nummer hinten. ein M wäre ja irgendwie besser gewesen, finde ich. aber ich will mal nicht so sein.
festzuhalten ist darüber hinaus, daß die heute im HSB diskutierte effizienz im bereich bürgerservice durchaus ein wenig zu wünschen übrig läßt. ist da tatsächlich von einer viertel stunde die rede, innerhalb der man bedient sein sollte? also ich war heute nach ca. einer stunde dran, immerhin. doch danach saß ich bestimmt noch einmal eine halbe stunde mit der sachbearbeiterin vor dem pc, der nicht wollte, wie er sollte. aber die sonne schien, das fenster war weit offen, und es war schön warm. gemeckert haben nur die damen hinter den schreibtischen, nicht ich.
aktenkundig
weil ich endlich mal das fahrzeug ummelden muß, kann ja nicht einfach immer weiter mit dem W hinten herumfahren, suche ich in meinen ordnern nach den erforderlichen unterlagen. das heißt, eigentlich suche nach den internetzugangsdaten meiner versicherung, um (hoffentlich) heute noch die erforderliche versicherungsbescheinigung herunterladen zu können. das erweist sich schnell als überflüssig, da ich diese seinerzeit, grundsolide und ordentlich, wie ich nun mal bin, fein säuberlich gelocht und in der richtigen kladde abgeheftet haben muß. auch der letzte TÜV-bericht, sicherlich nicht vonnöten, befindet sich an dieser stelle und wird, vorsichtshalber, gleich mit ausgeheftet. dahinter tritt eine handgeschriebene quittung zutage, auf den 18.12.2002 datiert. die letzte rate, die ich U seinerzeit noch persönlich vorbeigebracht habe. der tag, an dem er mir schnell noch die zweitschlüssel ausgehändigt hat, mir dann eine kontonummer gab, für die noch ausstehenden zahlungen. er hat sich von mir verabschiedet an dem tag, weil er 1. zu heiraten gedachte und 2. den motorradladen zugunsten der schwiegerelterlichen spedition ganz aufgeben wollte. ich war empört, also erlaubte er mir gnädig, zumindest noch für eine kleine schönheitsreparatur und den nächsten TÜV vorbeizukommen. ehrensache, als alte stammkundin. empört war ich dennoch, nachhaltig.
der 18.12. also. am 31. ist U gestorben, das sind keine zwei wochen später. erfahren habe ich es aus der zeitung, am 9.1. – wofür die blöde bloggerei so alles gut sein kann. später, nachdem ich erfahren habe, wie er gestorben ist, habe ich U dann noch einmal für eine story ‚benutzt. (mittlerweile veröffentlicht in Sappho küßt die Sterne, Querverlag) das ist ein privileg, ich weiß, so etwas tun zu können. menschen auf die art unsterblich zu machen, für eine weile zumindest.
jetzt denke ich, die ganze zeit schon, daß ich morgen oder übermorgen das nummernschild abmontieren werde, das U damals angeschraubt hat. ich weiß, wo wir standen, im vorderen bereich der durchfahrt zu seiner werkstatt. da, wo die alten eisenplatten im boden ziemlich arg zerschossen waren. ich weiß, das U schon umgezogen war, also nicht mehr seinen üblichen overall trug. ich weiß so vieles, jetzt im moment.
und bloß wegen des nummernschilds mit dem W, das jetzt also endlich ein B werden soll. wie blöd ist das eigentlich…?
wip – zu(guter)letzt?
ein kater ist keine migräne, zum glück. somit ist jetzt also in die letzte szene die vorletzte nacht schon geleistete bleistiftarbeit eingebastelt. recht grob, muß ich sagen, mehr war dann doch nicht drin. wiederum ist ein ausdruck erstellt, noch einmal ist eine gesamtschau vonnöten. außerdem ein abgleich mit der eröffnungsszene, zwingend.
dann aber. wer weiß? bald.
hoch%
ich sollte es besser wissen, und nicht an hormonkritischen abenden, nachdem ich zuvor satte acht stunden fremdgearbeitet habe, auch noch auf die idee kommen, käse zu knabbern und dazu alkohol zu trinken. wozu das?
heute schleppe ich mich durch den tag, schaffe gerade das nötigste. ätzend und überflüssig. (soviel zu der frage, warum ich nicht trinke. normalerweise.)