am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

schöne neue werbung

‚weihnachtsträume‘ kündigt der prospekt, der der heutigen tageszeitung beiliegt, großspurig auf seiner titelseite an. innen finden sich abbildungen von elektrorasierern, elektrischen zahnbürsten und haarfönen. später dann bügeleisen, wasserkocher und sogar waschmaschinen.
na, das ist doch genau das, wovon ich träume. wovon wir alle träumen in dieser schönen, trauten weihnachtszeit. oder etwa nicht? (was heißt eigentlich ‚traut‘?)

geplant!

das wird ja immer besser. kurz vor zwei fällt mir dann tatsächlich auch wieder ein, was ich seit gestern schon noch eben an welcher website unbedingt ändern schnell wollte. (was sich aber leider auf keiner liste fand…) das muß doch irgendeine art von plan dahinter stecken. das kann doch nicht anders sein.

tv-hinweis

ich gehe ja heute abend aus…
aber wer so gar nichts vorhat, der mag sich heute abend ‚der scharlachrote engel‚ aus der polizeiruf 110-reihe ansehen. und damit das fabelhafte spiel von nina kunzendorf, die eben mehr als nur schön ist. aber vorsicht: harte story, überdeutlich umgesetzt!

konsequenzen

ob in blogs oder anderswo, irgendwann ziehen (online)veröffentlichungen ihre konsequenzen nach sich. höchst amüsant ist diese (uralte) kolumne von der kollegin barbara wenz. beinah noch lustiger allerdings die reaktion, die sie nun offensichtlich provoziert hat. (ich hoffe, madame geht nun nicht für immer offline. ;-)

material

zu den überaus übelsten verfallserscheinungen des älterwerdens gehört meines erachtens nicht unbedingt die mehr oder weniger stetige gewichtszunahme oder aber das nachlassen der oberflächenspannung der haut, sondern vielmehr das langsame und mitunter schmerzhafte zerbröseln des basiszahnmaterials im hinteren bereich. und das während des ganz und gar alltäglichen gebrauchs. brot und käse quetscht sich in die unpassenderweise vorhandenen ritzen, ebenso salat und gemüse, selbst joghurt schmerzt. kaltes eis und heißer tee verbietet sich von selbst. alles wird mit vorsicht behandelt, und dennoch ist der verfall eindeutig unaufhaltsam fortschreitend. stündlich sozusagen, daran besteht nicht der geringste zweifel.
währenddessen ist der durch den sturz verpaßte zahnarzttermin auf januar verschoben, und die krankenkasse hat die anstehende rettungsaktion anstandslos bewilligt. das läßt einerseits hoffnungsvoll in die zunkunft blicken, andererseits jedoch vergehen bis dahin noch einige wochen. und ich werde älter und immer älter dabei.

schrauben

ach so, die maschine ist heute nachmittag dann auch wieder geradegerichtet worden. keine zwei stunden herumschrauberei, aber in der kälte, dem regen eben. bah!
zweierlei erkenntnis hat sich im übrigen dabei gefunden:
1. erscheint mir die rad-gabel-lenker-konstruktion in ihrer gesamtheit nun um einiges klarer.
2. tauchte wiederum dieser radfahrer auf. wegschmeißen, raunt er diesmal, während er uns schon des rücken zuwendet. eigenartig manchmal, diese neuköllner.

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