am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

blasenplatzen, blut

wieder zwei jobs geplatzt, einer kurz nach dem anderen, auf die ich, ein bißchen zumindest, gehofft hatte. brenzlig ist gar kein ausdruck mehr.

wip – täglich eine szene ;-)

fliegender wechsel, zurück in den laufenden text. eine szene, wie es sich gehört, zur beruhigung der nerven. das wird sich nicht halten lassen, schon morgen geht das den bach runter. die nächste szene ist gewichtig und wohl die längste im ganzen text. das braucht also, wenigstens die woche. vielleicht.
aber danach ist das ende absehbar. definitiv.

hemingways tochter (4)

ein weiterer durchgang, die erste stabile fassung steht. natürlich mit kitschalarm versehen, wie immer bei mir. ich schwimme in plattitüden und sprachverliebtheit. noch ist also nichts entschieden.
es folgt die nacht, die leerphase. manchmal hilfts.

hemingways tochter (6)

fertig. morgen wird noch einmal zur sicherheit drübergelesen. (vielleicht auch gleich, wer weiß?) aber dann ist es gut, genug zumindest.
am abend geht es dann möglicherweise gleich wieder in den roman. das wird aber auch zeit. (ist ja schon wieder über eine woche nichts geworden aus dem vorsatz, jeden tag eine szene zu überarbeiten.)

4

die meditation vor ein paar tagen brachte es zutage. naja, nichts neues eigentlich, nur das konkrete erleben. etwas liegt schwer wie ein stein in meinem nacken, das eigentlich sehr viel tiefer gehört, in den steißbereich vielleicht. momentan aber ist es unter das rechte schulterblatt gekrochen, greift bis in die lunge, noch immer. da hilft wohl nichts mehr, heute.

hemingways tochter (5)

fünf von sechs teilen stehen, denke ich. und das, obwohl drei telefonate dazwischenkamen und natürlich die üblichen internetablenkungen. außerdem bin ich gar nicht gut beieinander, der rücken schmerzt, vor allem die stelle in der rechten schulter, sodaß ich kaum durchatmen kann.
den letzten teil also nach einem heißen bad.
wird vielleicht sogar besser, das ding, als ich gestern noch gedachte hatte.

off

extra früh raus, den wecker gestellt, damit hemingway nicht zu kurz kommt. dann festgestellt, daß das netz platt ist, hier bei mir zumindest. stundenlang hin- und wieder herresettet, an meinem scheißmaroden system schier verzweifelt. darüber geht mir alles andere verloren, ist völlig vergessen, bis mein telefonanbieter mir sagt, daß ihnen halt das ganze netz eingeknickt ist. überall, nicht nur bei mir.
danach erst geht endlich auch wieder der hemingway.
was das ausmacht, ein paar stunden kein netz zu haben. als ginge die welt unter, zum kotzen ist das. riecht nach abhängigkeit, und paßt mir gar nicht.

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